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Frage vom 07.03.2006 - Patientenforum-Archiv

Weitsichtigkeit n.Lasik-OP

Vor 14 Tageb habe ich mir meine Kurzsichtigkeit lasern lassen. Gelasert wurde auf -6,0 Diop.,obwohl die Ausgangswerte bei -5,5 lagen. Die Wundheilung verlief problemlos.Da ich schon seit 2 Jahren altersweitsichtig bin,war klar,dass ich für die Nähe eine Lesebrille brauchen würde.Einen Tag nach der OP wurde bereits festgestellt,dass ich zum Sehen in der Ferne +2,0 Diop. benötige.Zum Lesen nun fast 3,= Diop. Wie ist das medizinisch zu erklären? Besteht noch Hoffnung auf spontane Verbesserung dieser Werte,obwohl sie sich in diesen 14 Tagen nicht verändert haben? Mein Arzt hat bereits vorgeschlagen,diese Weitsichtigkeit in 8 Wochen erneut zu lasern. Sind denn dann die Werte auch f. diese Pseudo-Weitsichtigkeit schon stabil genung?Und wie schätzen Sie meine Chancen ein, danach wirklich Ausgangswerte von 0 Diop. zu erreichen?Bei der ersten OP war ich voller Vertrauen-jetzt bin ich total verunsichert. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Antwort vom 08.03.2006

Bei den Ausgangswerten von -5.5 D und Ihrem Lebensalter von vermutlich über 40 Jahren hätte man nicht mehr als -5.5 D korrigieren dürfen. Nun kann es sein, dass der Operateur seinen Laser angepasst hat und weiss, dass er bei Einstellung von -6.0D tatsächlich nur -5.5D korrigiert. Man nennt das Nomogramanpassung. Lassen Sie sich nicht irritieren. Entscheidend sind die Werte , die Sie jetzt haben. Vier Wochen nach einer Lasik verändert sich nicht mehr viel, maximal noch 5% Werteänderung bis zum 3. Monat, dann kaum mehr als 2% bis zum 12 Monat. Es kann aber sein, dass Sie noch Anpasungsprobleme haben und akkomodieren und die gemessenen Werte falsch hoch liegen. Vor dem 3. Monat nach erfolgter Erstlasik sollte keine Nachbehandlung durchgeführt werden !   mfG   Dr. Kermani  
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