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Frage vom 22.04.2016 - Patientenforum-Archiv

Vitrektomie

Ich, 44 Jahre, Diab. Typ 1, links Proliferative Retinopathie. Zustand gelasert, keine Neubildung mehr seit 1 Jahr, aber es sind noch mehrere neugebildete Gefäße vorhanden. Bereits mehrfach Einblutungen, die innerhalb von ca. Tagen normalisiert waren so dass danach volle Sehkraft vorhanden war. Vitrektomie bisher nicht durchgeführt, da Sehkraft 100 Prozent und bisher Einblutungen ohne Folge blieben. Aktuell starke Einblutung, nach 10 Tagen keine Besserung eingetreten, Sicht total verschwommen und unverändert schlecht seit Einblutung. Frage: Besteht in diesem Stadium, wenn sich offenbar die Einblutung nicht wie bisher auflöst, mit einer Vitrektomie die Chance, das Sehvermögen zu verbessern. Oder kann die OP nun nicht mehr helfen und der jetzige Status kann allenfalls gehalten werden? Danke für eine Meinung, Erfahrung, Rät etc!!!!

Antwort vom 09.05.2016

Wenn das Blut weg ist, sollte die Sehleistung im Prinzip wieder so sein wie vorher. Wenn es nicht von selbst resorbiert wird, kann eine Vitrektomie sinnvoll sein, diese wird im Verlauf aber wahrscheinlich zu einer Linsentrübung führen, die dann auch wieder operiert werden muss.Solange es zu Einblutungen kommt, sind Proliferationen da, und dann muss auch weiter gelasert werden.Viele GrüßeKarl Schmiedt
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