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Frage vom 14.03.2013 - Patientenforum-Archiv

Überkorrektur PRK

Ich habe gelesen, dass nach einer PRK in den ersten Monaten ein Teil der Wirkung wieder verloren geht und sich so eine leichte Kurzsichtigkeit wieder einpendeln kann. Dadurch wird wohl öfter eine leichte Überkorrektur bei der OP gemacht. Ist das bei Ihnen in der Klinik auch so oder lasert man auf +- Null?

Antwort vom 15.03.2013

Wir lasern natürlich so, dass wir die bestmöglichen Langzeit-Ergebnisse erzielen. Ich kann diese von Ihnen beschriebene Regression nicht unbedingt bestätigen; durch geeignete Wahl der Laserparameter, und das sind nicht nur Sphäre, Zylinder und Achse, also die Brillenwerte, sondern auch u.a. Optische Zone, Übergangszone, Asphärizitätsfaktor, ggf. Wellenfrontsteuerung, kann man auch schon früher eine Stabilität erreichen, so dass der von Ihnen beschriebene Trend nicht eindeutig ist.Andererseits ist es in der Tat so, dass die 1-Jahres-Ergebnisse in der statistischen Auswertung noch ein wenig besser sind als die 3-Monatsergebnisse, wobei wir hier dann eher von Sehleistungen über 1.0 ("100 %") reden.Wir verwenden auch noch eine Feed-Back-Schleife, um unsere Lasereinstellungen anhand der 1-Jahres-Ergebnisse zu optimieren. Dadurch ist die Quote der Partient(inn)en, die nach 3 Monaten, 1 Jahr oder auch später eine relevante Abweichung aufweisen, sehr gering geworden.Viele GrüßeKarl Schmiedt 
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