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Frage vom 09.08.2013 - Patientenforum-Archiv

Trifokallinse mit Heparin

Hallo, nach 20 Jahren Cortisonbehandlung w / permanenter latenter Entzündung im rechten Auge habe ich einen grauen Star mit 40% Sehschärfe innerhalb von ca. 1 Jahr. Alter 52. Die Entzündung geht ungeachtet Cortison nicht zurück und ist immer latent vorhanden. Alle Abklärungen und diversen Testen waren ergebnislos. Fragen: 1) ist eine Trifokallinse theoretisch möglich? 2) Gibt es Trifokallinsen ggf. auch mit einer Heparinbeschichtung (w/Entzündung)? 3) Ist vor der Cat-OP eine hochdosierte Cortisonbehandlung des RA erforderlich? Ich bedanke mich für eine erste und sicherlich allgemeine Rückmeldung

Antwort vom 15.08.2013

Mir wäre nicht bekannt, dass es eine heparinbeschichtete Bi- oder Trifokallinse gibt, und an Ihrer Stelle würde ich mich dann eher für das Heparin entscheiden.Eine Vorbehandlung mit Cortison-Augentropfen ist sicher sinnvoll, und man sollte auch über Cortison-Tabletten für einige Tage nachdenken.Ferner sollten Sie bedenken, dass die Bifokalität am besten funktioniert, wenn solche Linsen in beiden Augen sind. Es könnte also sein, dass man auch noch das linke Auge operieren muss, um wirklich Brillenfreiheit zu erzielen. Uveitis-Augen weisen häufig auch Glaskörpertrübungen auf und können nach einer Linsenoperation mit einer Netzhaut-Schwellung reagieren. Dann wird es schwieriger, mit den Bifokallinsen zurecht zu kommen. Es gibt also in Ihrem Fall ein paar Argumente für eine unkomplizierte Monofokallinse. Wenn das linke Auge normalsichtig ist, würde ich eine leichte Kurzsichtigkeit von z.B. -0.75 dpt einstellen.Viele GrüßeKarl Schmiedt
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