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Frage vom 03.02.2017 - Patientenforum-Archiv

Torische Monofocal- oder Bifocallinse

Guten Tag Herr Schmiedt, bei mir ( 54 ) steht eine Kataraktoperation an. Seit meinem fünften Lebensjahr ist eine Übersichtigkeit mit Astigmatismus bekannt. Bereits mit knapp 40 Jahren wurde eine Gleitsichtbrille notwendig, Mein Sehfehler wurde weder mit Brille noch mit Kontaktlinsen jemals zu 100% ausgeglichen. Hinzu kommt, dass sich mein rechtes Auge schwachsichtig entwickelte. Meine Werte liegen inzwischen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe zwischen 10 und 13,5 Dioptrien. Der Astigmatismus liegt rechts bei -2 und links bei -3. Ich frage mich nun, was ich von einer torischen Bifokallinse erwarten kann? Wenn man meinen Sehfehler bisher mit Brille nicht ausgleichen konnte, warum sollte das jetzt mit diesen Linsen funktionieren? Wie groß ist das Risiko des unscharfen Sehens? Ist es um klar sehen zu können sicherer eine torische Monofokallinse zu nehmen? Es würde mir sehr helfen, diese Fragen bereits im Vorfeld geklärt zu haben. Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort vom 15.02.2017

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat an keinem Auge auch mit optimaler Brillenkorrektur jemals eine 100%ige Sehleistung bestanden.Dann wäre ich mit Bifokallinsen vorsichtig, torische Monofokallinsen plus Lesebrille werden die störungsärmste Lösung sein. Wenn überhaupt Bifokallinsen, dann als Zusatzlinsen zu den monofokalen Austauschlinsen, die man zur Not dann auch wieder entfernen könnte.Viele GrüßeKarl Schmiedt
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