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Frage vom 07.01.2010 - Patientenforum-Archiv

Torische Artisanlinsen/Irisnaht

Guten Tag, ist es richtig, dass sich ein möglicher Astigmatismus aufgrund des Fadens, der die Naht nach der Operation zusammenhält, ergibt ? Bedeutet es, dass die Hornhaut zusätzlich unter Spannung gerät und deswegen ein restlicher Astigmatismus nach der OP zunächst besteht ? Würde sich der Astigmatismus beim Auflösen des Fadens (durch den Arzt oder die Zeitdauer) reduzieren ? Bisher habe ich wenig über dieses Thema gelesen. Erfahre lediglich, dass die Sehleistung nach dem Einsetzen der torischen Vorderkammerlinsen immer gleich 100 % oder mehr ist. Ich kann es mir fast nicht vorstellen, da wurde doch auch genäht. Es wäre schön, wenn ich in diesem Forum eine Antwort erhielte. Herzlichen Dank im voraus !

Antwort vom 08.01.2010

Der Effekt des Schnittes in die Hornhaut beträgt bei den torischen Artisanlinsen etwas 0.75 bis 1 Zylinderdioptrie und kann bei der Berechnung der Linse mit berücksichtigt werden.   Wenn ein Faden gelegt wird, kann dieser Effekt verringert oder sogar in das Gegenteil verkehrt werden, der Effekt des Fadens verschwindet dann aber spätestens beim Ziehen.   Selbstverständlich sind auch bei dieser Operation aus unterschiedlichen Gründen Abweichungen von einem optimalen Ergebnis möglich, je nach Stärke der Ausgangs-Fehlsichtigkeit beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen relevanten Rest an Fehlsichtigkeit 5% bis 30%. Eine Nachkorrektur kann dann, falls gewünscht, z.B. mit dem Laser erfolgen.   Viele Grüsse Karl Schmiedt
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