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Frage vom 01.12.2009 - Patientenforum-Archiv

Schnell fortschreitende Altersweitsichtigkeit

Ein Bekannter hat vor 5-6 Jahren mit Anfang 40 wegen einer schnell fortschreitenden Altersweitsichtigkeit eine bzw. mehrere Lesebrillen in Folge bekommen. Damals hat der Augenarzt die schnelle Verschlechterung auf ein Versagen der Kollagenfasern (?) zurückgeführt und ihm ohne weitere Untersuchungen prophezeiht, dass er dies in ein paar Jahren an seinem ganzen Körper ebenfalls sehen wird. Das scheint jetzt tatsächlich einzutreten, im Gesicht beginnt alles zu hängen in einer Extreme, wie es langsam auch auffällt und für das Alter und die Schnelligkeit in der dies aufgetreten ist nicht mehr normal zu sein scheint. So wie es sich angehört hat, scheinen wohl Leute mit dieser Erkrankung sehr häufig als erstes bei den Augenärzten aufzutauchen. Vielleicht können Sie mir beantworten um welche Diagnose es sich hierbei am wahrscheinlichsten handelt, damit danach mal näher gegoogelt werden kann. Vielen Dank!

Antwort vom 02.12.2009

Es mag ja sein, dass Alterungsvorgänge verschiedener Körpergewebe miteinander verkoppelt sind, ein spezielles Krankheitsbild und damit auch eine spezielle Therapie für die von Ihnen geschilderten Symptomen ist mir jedoch nicht bekannt.   Wenn jemand bereits mit Anfang 40 Schwierigkeiten mit dem Sehen im Nahbereich bekommt, würde ich eher vermuten, dass eine - echte - Weitsichtigkeit vorliegt, dass also die Augen bereits für den Fernbereich z.B. mit + 1 dpt. scharfgestellt werden müssen. Das ist dann zwar zunächst problemlos möglich, diese eine Dioptrie addiert sich dann jedoch zu den + 3 dpt., die man für die Umstellung von der Ferne auf den Leseabstand benötigt, der sogenannte Akkomodationsbedarf beträgt dann also nicht 3, sondern 4 dpt., und das kann dann auch schon mit Anfang 40 anstrengend werden. Helfen könnte z.B. eine Laserkorrektur der - echten - Weitsichtigkeit.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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