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Frage vom 18.11.2006 - Patientenforum-Archiv

Schleier nach Kataraktoperation

Guten Tag meine Damen und Herren Nach einer Kataraktoperation mit Phakoemulsifikation stellte ich schon tags darauf fest, dass eine Trübung Schleier die Sicht beeinträchtigt. Provisorisch wurde die Brille nach einem Monat korrigiert, aber vor allem im Nahbereich wirkt sich die Trübung gravierender aus, als mit dem Star vor der Operation. Nach der dritten Konsultation beim operierenden Augenarzt, hat er erklärt, dass die Schleier mit Kapsel- oder Rindenresten zu erklären seien (Das käme nicht allzu selten vor!). Das könne man allenfalls mittels Laser behandeln. Das ist mir aber äusserst suspekt, denn die Trübungen flottieren, d.h sie sind unterschiedlich wahrzunehmen. Ein typischer Nachstar dagegen hat sich – laienhaft gesehen – durch Zellwachstum an festen Strukturen gebildet und kann dadurch auch gezielter behandelt werden. Aber wandernde Epithelzellen lasern ? Die lösen sich ja kaum in Nichts auf, sondern bilden womöglich Aggregate die unter Umständen anders aber noch mehr stören. Was meinen Sie dazu ? Mit freundlichen Grüssen Rolf Bär

Antwort vom 22.11.2006

Hallo Herr Bär,   es besteht auch durchaus die Tendenz, das solche Reste noch resorbiert werden, so daß eine Zerkleinerung mit dem YAG-Laser sinnvoll sein könnte, auch um die Störungen zu verringern.   Ich vermag das Ausmaß dieser Schleier nicht zu beurteilen. Im Prinzip ist ein operatives Entfernen möglich, meist aber nicht nötig, da sie meist mit der Zeit zumindest von selbst aus dem Blickfeld verschwinden.   Karl Schmiedt
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