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Frage vom 11.08.2006 - Patientenforum-Archiv

Rückantwort zu Keratektasie und Resthornhautdicke

Liebes Kölner-Ärzte-Team, lieber Herr Schmiedt, danke nochmals für Ihre ermutigenden Worte. Ich habe gestern mit Herrn Professor Markus Kohlhaas in Dortmund telefoniert, den ich hier aus Dresden und meiner Tätigkeit her kenne. Auch er erzählte mir von diesem einen Fallbeispiel und machte mir Mut. Für meine Freundin riet er, den Operationstermin nochmals zu verschieben, eine andere Klinik zu konsultieren, vielleicht kann man mit Intacs und Riboflavin-Kollagenvernetzung noch etwas retten. Professor Kohlhaas ist ja ein Guru auf diesem Gebiet. Also wir werden uns, sobald ich meine Freundin psychisch aufgebaut habe, `gen Ruhrgebiet bewegen, entweder nach Dortmund oder zu Ihnen nach Köln. Wir hören noch voneinander und vielleicht sehen Sie die sportlichen Damen auch einmal -) Alles liebe Claudia.

Antwort vom 14.08.2006

Die Implantation von Ringsegementen könnte zu einer Verbesserung der Sehqualität und einer Stabilisierung des Befundes beitragen. Wir empfehlen allerdings bei so einer Ausgangssituation (Z.n. Lasik) die Ringimplantation mit dem Femtolaser durchzuführen. Dies ist sicherer und genauer, da die Präparation der Tunnel berührungs- und damit traktionsfrei erfolgt. Auch die Tunneltiefe ist präziser einzuhalten, Perforationen oder Flapverschiebungen können ausgeschlossen werden. Die Kollagenvernetzung mit Riboflavin und UV-Licht wird den vorherrschenden Zustand lediglich konservieren, eine Verbesserung der optischen Qualität wird hiermit nicht zu erzielen sein. Lediglich die Progression der Ektasie kann eingedämmt werden. Indiziert ist die Kollagenvernetzung daher vor allem bei frühen Formen einer Ektasie um ein Fortschreiten eizudämmen.   MfG   Dr. Kermani
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