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Frage vom 16.09.2011 - Patientenforum-Archiv

RLE nach Keratoplatik

Meine Fehlsichtigkeit nach beidseitiger Hornhauttransplantation (Keratoplastik nach Keratokonus, vor fast 30 Jahren) liegt bei 10 bzw. 8 Dioptrien. Könnte ein Linsenaustausch (RLE Retractive Lens Exchange) hier tatsächlich ein kleines Wunder bewirken? Wie riskant ist eine solche OP? Es wäre ein Traum, durch so eine OP plötzlich nur noch auf 2 Dioptrien zu kommen. Einfach kann eine solche OP aber doch nicht sein. Der Einsatz der Linse muss doch so genau sein. Heute merke ich sofort, wenn meine Brille schief sitzt. Derzeit trage ich im Huckepacksystem eine weiche Linse als Trägerlinse unter einer form-stabilen torischen Kontaktlinse. Damit erreiche ich eine Sehleistung von 100%. Mit einer Brille komme gerade noch auf 40%. Bin auf ihre Meinung – RLE nach einer Keratoplastik – gespannt.

Antwort vom 23.09.2011

So wie Sie es hier geschildert haben, würde ich Ihnen den Eingriff empfehlen, natürlich nur vorbehaltlich der Ergebnisse einer augenärztlichen Untersuchung.   Bei einer so starken Fehlsichtigkeit kann eine RLE tatsächlich einiges bewirken. Eine Sehleistung von 1,0 ohne Korrektur kann in dieser Situation natürlich nicht versprochen werden, aber +/- 2 dpt sind absolut realistisch. Der Rest könnte vielleicht sogar noch mit einer Hornhaut-Laserbehandlung nachkorrigiert werden.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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