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Frage vom 02.03.2006 - Patientenforum-Archiv

Risiken Augen-Mechanik etc.

Guten Tag, 1) ich habe eine einseitige Kontaktlinse, komme damit seit vielen Jahren fantastisch zurecht habe 100% Sehkraft. Ich würde aber eine Lasik riskieren für die Polizeidiensttauglichkeit. conditio sine qua non ist da aber perfektes Nachtsehen und keine Blendempfindlichkeit. Heute habe ich mit Kontaktlinse ein perfektes Nachtsehen, keine Leuchtreklame blendet, keine Scheinwerfer -alles top. Die Op müßte dieses beibehalten UND halt den Mangel in der Schaärfe ohne Sehhilfe als Kriterium beseitigen. Ich habe gehört, daß 30 % Probleme mit Blendung und Nachtsehen bekommen? 2) meine Sorge gilt auch den Langzeitwirkungen. Ein Augenphysiologe sagte einmal, die Mechanik des Auges sei noch total unerforscht. Durch die Lasik mit Abschleifung der Hornhaut käme es u.U. irgendwann zu Ausbeulungen, weil keiner wisse, wie das Augen dann mit dem Innendruck zurechtkäme. Im schlimmsten Fall wäre eine HH-Transplantation notwendig.- Nehmen wir den Worst-Case- Fall an, der Mann hätte recht: Könnte man auch dann mit einer Hornhauttransplantation PROBLEMLOS 100% Sehkraft retten, oder wären es immer 100-x? Oder wäre gar Erblindung möglich? 3) Die Lufthansa hatte ihre Piloten vor Lasik gewarnt – richtig? oder nicht mehr richtig? Danke für die Beantwortung dieser sicher sehr komplexen Fragen

Antwort vom 06.03.2006

Zu 1) Wenn die Oberfläche der Hornhaut nach LASIK nicht ausreichend homogen geformt ist, können Blendungserscheinungen und Sehstörungen bei Dämmerung oder nachts die Folge sein. In dieser Hinsicht sind die Ergebnisse heute sicher besser als vor 10 Jahren. Wenn dennoch solche Störungen auftreten, ist eine Zweitbehandlung zu deren Beseitigung möglich.   Zu 2) Es hat bei hohen Korrekturen leider einige Fälle mit solchen Ausbeulungen gegeben, man muß also schon gewissenhaft prüfen, ob ein Auge für eine LASIK geeignet ist. Von diesen wenigen Fällen abgesehen, sind die Langzeitergebnisse stabil. Eine Hornhauttransplantation ist keine Kleinigkeit, eine Erblindung infolge einer Kette von Komplikationen ist unwahrscheinlich, aber nicht ganz auszuschließen. Die resultierende Sehschärfe kann auch bei komplikationslosen Verlauf unter 100% liegen.   Zu 3) Habe ich auch gelesen. Das scheinen die Fluggesellschaften unterschiedlich zu handhaben.   Karl Schmiedt
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