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Frage vom 28.01.2007 - Patientenforum-Archiv

Retinäre Ischämie

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Mutter wurde mit folgender Diagnose aus dem Krankenhaus entlassen: RL. V.a.PION älterer Genese, retinale Ischämie, Pseudophakie, Retinopathia diabetica, H 47.0, H 36.0, Z 96.1. Als Therapie empfiehlt man eine Tensionsanalyse, Vollhepariniesierung, OPS 8-020.x. Da sie unter der erheblichen Sichtbehinderung sehr leidet und große Furcht hat, völlig blind zu werden, möchte ich Sie fragen, ob es in Ihrer Klinik eine andere Behandlungsmöglichkeit gibt, die evtl. erfolgversprechender ist. Vielen Dank für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Andrea Müllers

Antwort vom 29.01.2007

Sehr geehrte Frau Müllers,   leider sind Sehnerv und Netzhaut sehr empfindlich bezüglich Sauerstoffmangel. Wenn also entsprechende Schäden vorliegen, kann man sie nicht mehr richtig beseitigen.   Wichtig ist eine gute Sekundärprophylaxe, also die Sicherstellung einer möglichst guten Durchblutung der Augen durch möglichst niedrige Einstellung des Augeninnendrucks (Tensioanalyse), z.B. Hemmung der Blutgerinnung durch Heparin, vielleicht auch Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße durch den Neurologen. Direkt heilende Maßnahmen sind leider nicht möglich.   Viele Grüße   Karl Schmiedt
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