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Frage vom 20.01.2012 - Patientenforum-Archiv

Refraktiver Einsatz von Multifokallinsen bei Schielen sinnvo

Hallo, ich habe in ca. 2 Wochen einen Termin zum refraktiven Einsatz von Multifokallinsen. Als Kind hatte ich eine Schieloperation, aber ein leichtes Schielen ist trotzdem geblieben. Auf Nachfrage bei meinem Augenarzt, ob dies zu einem Problem nach der OP werden könnte meinte dieser, dass sich die multifokalen Intraokularlinsen auf das Schielen nicht anders auswirken würden als eine Brille. Nun las ich allerdings auf der Homepage der Artemisklinik Frankfurt, dass eine Voraussetzung für den refaktiven Linsenaustausch mit Multifokallinsen „kein Schielen“ sei. Das hat mich jetzt natürlich sehr verunsichert, was meinen Sie dazu? Gruss und Dank.

Antwort vom 23.01.2012

Die Angabe Ihres Augenarztes bezüglich des Schielens ist sicherlich richtig.   Wir gehen allerdings davon aus, dass die Nebenwirkungen der Multifokallinsen, insbesondere bei der Wahrnehmung von Lichtquellen bei Dunkelheit, bei intakter Fusion, also gutem Stereosehen, besser ausgeblendet werden können als bei Patienten, bei denen kein Stereosehen vorliegt.   Andererseits haben sogar schon mit gutem Erfolg Multifokallinsen bei funktionell Einäugigen eingesetzt.   Wenn es Ihnen wichtig ist, ohne Brille lesen zu können, werden Sie in der Lage sein, die doch eher mäßigen Nachtsehstörungen zu tolerieren.   Wenn die Unabhängigkeit von der Lesebrille für Sie keine so große Rolle spielt, nehmen Sie lieber Monofokallinsen.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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