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Frage vom 03.08.2012 - Patientenforum-Archiv

Pro und contra Multifokal

Liebes Ärzteeteam, stehe vor einer Kataraktoperation, entsprechende Voruntersuchung steht noch aus. Kann man bei Eignung von qualitativen Unterschieden in der Sehfähigkeit sprechen wenn man sich dann für eine Multifokallinse entscheidet im Unterschied zur Monofokallinse mit Unterstützung einer Lesebrille? 2. Frage ,habe Panik mich an den Augen operieren zu lassen, gibt es Möglichkeiten einer Sedierung, so dass man man von der OP nichts mitbekommt?

Antwort vom 09.08.2012

1. Der multifokale Linsentyp erzeugt gleichzeitig zwei verschiedene Fokusse. Somit können gleichzeitig nahe Objekte (z.B. beim Lesen) und auch ferne Objekte (z.B. beim Autofahren) scharf abgebildet werden. Eine Lesebrille wird somit in der Regel überflüssig. Der Nachteil dieses Linsentyps ist jedoch, dass das Auge nicht nur immer zwei scharfe Bilder gleichzeitig wahrnimmt sondern auch immer zwei unscharf überlagerte. Dies kann zu einer leichten Bildunschärfe gegenüber einer monofokalen Linse führen. Die neueren  Multifokallinsen verwenden asphärischen Oberflächen, die diese Probleme fast beheben und eine exzellenten Abbildungseigenschaften ermöglichen. 2. Die Operation kann unter Tropfanästhesie kombiniert mit einer Sedierung erfolgen. Die Sedierung ermöglicht einen Tiefschlaf für die kurze Dauer während des Eingriffes.Viele Grüße
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