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Frage vom 22.09.2007 - Patientenforum-Archiv

noch einmal Frage zu Uveitis und refraktive Chirurgie

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich hatte ja bereits vor kurzem diese Frage gestellt,ob trotz Uveitis eine operative Korrektur der Kurzsichtigkeit ( – 5,5 Dpt.) möglich sei.Sie sagten mir auch, dass von Linsenoperationen wie Artisan abzuraten sei,es aber für eine Laserkorrektur kein Problem darstellen würde.Da ich nun häufig im Internet gelesen habe, dass eine Uveitis eine Gegenanzeige bei Lasik darstellt,wollte ich fragen,ob sich das allein auf einen akuten Entzündungsschub bezieht.Ich habe seit März dieses Jahres eine Panuveitis.Alle typischen Erkrankungen konnten ausgeschlossen werden,so dass es als Autoimmunreaktion gedeutet wurde.Ich nehme Inflanefran Forte,tropfe diese aber nur alle vier Tage je einen Tropfen pro Auge.Dies reicht bereits um die Entzündung vorne zu unterdrücken.Die hintere Uveitis wurde nicht behandelt,da dazu z.Z. kein Grund besteht.Ich würde mir so gerne meine Kurzsichtigkeit korrigieren lassen und bereue schon,dass nicht schon längst getan zu haben. Mfg, Jana

Antwort vom 24.09.2007

Liebe Jana,   bei stabiler und ruhiger Ausgangslage kann eine Lasik durchgeführt werden auch wenn eine Uveitis diagnostiziert wurde. Stabil und ruhig ist eine Uveitis dann, wenn es über ein bsi zwei Jahre kein Rezidiv gegeben hat. Eine geringe Erhaltungstherapie, wie in Ihrem Falle, ist hierbei meiner Ansicht nach akzeptierbar. Dies nur unter dem Vorbehalt, dass ich Ihre Augen nicht gesehen und untersucht habe. Natürlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen für eine Lasik gegeben sein (Hornhautdicke etc.).   MfG   Dr. Kermani
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