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Frage vom 22.04.2005 - Patientenforum-Archiv

Nebenwirkungen

Hallo, es gibt immer wieder Bericht über ernsthafte Nebenwirkungen wie Halos, Starbusts, Probleme im Dunkeln, etc. In wie vielen Fällen treten solche Probleme auf und wie kommt es dazu? Und wie lange halten diese Nebenwirkungen an?

Antwort vom 24.04.2005

Mit den modernen Korrekturprofilen sind derartige Nebenwirkungen nur noch sehr selten über die ersten vier Wochen hinaus zu beobachten. In den ersten Wochen nach der Behandlung sind derartige Symptome noch häufiger von den Patienten beschrieben, vielleicht in 25% der Fälle auch als störend eingestuft. Hier handelt es sich aber noch um Heilungsphänomene die eben mit der Zeit abflauen. Über diese Zeit hinaus sollten keine derartigen Beschwerden zu verzeichnen sein. Voraussetzung ist allerdings, dass Form und Durchmesser des Abtragprofiles an der Hornhaut den optischen Erfordernissen des jeweiligen Auges entsprechen. Der Abtragdurchmesser sollte unbedingt grösser als die dunkeladaptierte Pupille sein, dies limitiert insbesondere bei hohen Fehlsichtigkeiten die Anwendung der LASIK, wenn die Dicke der Hornhaut nicht ausreicht. In den Bereichen von +3,0 bis -6.0 dpt sind also derartige optische Nachwirkungen heute fast auszuschliessen. Wenn dennoch derartige Nachtsehbeschwerden zu verzeichnen sind, liegt entweder eine Irregularität in der optischen Wegstrecke vor oder aber die Behandlungszone ist nicht optimal in der Sehachse zentriert. Beides lässt sich in den allermeisten Fällen heute nachkorrigieren. Vorsicht ist geboten und auch eine genaue Prüfung der individuellen Voraussetzungen, wenn Fehlsichtigkeiten mit dem Laser korrigiert werden, die über den genannten Bereich hinausgehen. Häufig sind dann Implantate gleichwertige, wenn nicht sogar die bessere Alternative.   MfG.   Dr. Kermani
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