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Frage vom 19.06.2006 - Patientenforum-Archiv

Monovision

Sehr geehrter Herr Dr. Gerten, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort auf mein Problem! Wie gesagt, habe ich bereits mit 42 Jahren den Grauen Star auf beiden Augen, verursacht durch Kortison-Medikamenteneinnahme. Das rechte Auge wurde letzte Woche operiert, sehe damit nur in der Ferne scharf. Lesen leider nicht mehr möglich, meine natürliche Sehkraft ist fort! Das linke Auge wird demnächst operiert. War nie Brillenträger und eine Lesebrille für die Nähe wäre für mich im Beruf unvorteilhaft: Was mache ich z.B. wenn ich arbeitsbedingt eine normale Schutzbrille tragen muß (flexen, schleifen, etc.)? Dann würde ich ja alles ganz unscharf sehen! Multifokale Linsen werden von den Kassen leider nicht bezahlt, deswegen schlagen Sie mir als Alternative die sog. Monovision vor. Was ist das genau? Könnte ich das zweite Auge ohne Probleme mit einer anderen Linse für die Nähe operieren lassen? Würden hier die Kassen Schwierigkeiten machen? Habe ich überhaupt das Recht, diesen Vorschlag meinem Augenarzt zu machen oder muss ich das tun, was dieser mir sagt (z.B. In beiden Augen müssen die gleichen Linsen implantiert sein.)? Mein Augenarzt überweist mich an eine Augenklinik, hier wurde auch mein rechtes Auge operiert. Kann die Klinik diesen Eingriff verweigern? Hätte noch tausend Fragen… ich weiss einfach nicht was ich machen soll… MfG DK

Antwort vom 20.06.2006

Die Augenklinik in der Sie operiert werden ist der Ansprechpartner. Dort sollte geprüft werden ob die Monovision für Sie in Frage kommt. Eine entsprechende Aufklärung ist selbstverständlich, das ist Ihr gutes Recht. Ansonsten steht es Ihnen frei eine andere Klinik aufzusuchen oder Sie unterziehen sich der Mühe und konsultieren uns hier in Köln für eine Beratung.   MfG   Dr. Gerten
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