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Frage vom 21.07.2008 - Patientenforum-Archiv

Monovision

Hallo, bei mir, 48 Jahre, wird demnächst eine Femto-Lasik durchgeführt. Wie sinnvoll ist die Monovision? Wird mit der Monovision der Gebrauch einer Lesbrille nur für eine gewisse Zeitspanne hinausgeschoben? Falls ja, wäre die Monovision doch nur ein schlechter Kompromiss – da das Sehen in der Ferne dann auch nicht 100% wäre. Mir ist klar, dass jeder anders reagiert. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Monovision doch irgendwann die Lesebrille benötigt wird? Besten Dank für die Beantwortung J. Hofmann

Antwort vom 04.08.2008

Es geht darum, bei Kurzsichtigkeit ein Auge etwas schwächer zu korrigieren, um eine möglichst gute Sehschärfe für die Nähe zu erhalten. Dafür hat sich der - etwas irreführende - Begriff Monovision durchgesetzt.   Bei der Voruntersuchung wird getestet, ob diese leichte Unterkorrektur des nicht-dominanten Auges von z.B. 0.5 oder 0.75 dpt die beidäugige Sehschärfe beeinträchtigt.   Oftmals ist dann der Unterschied für die Ferne kaum oder gar nicht spürbar und wird bei weitem durch den Vorteil für die Nähe überwogen. Dann sollte man die Behandlung so planen.   Ich bemühe mich immer, den Patienten die Vorteile dieser Strategie zu vermitteln, es kommt aber auch vor, dass Patienten sich mit der vollen Schärfe an beiden Augen wohler fühlen und lieber eine stärkere Abhängigkeit von einer Lesebrille in Kauf nehmen.   Auch Sie sollten sich den Effekt demonstrieren lassen, grau ist alle Theorie.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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