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Frage vom 19.07.2008 - Patientenforum-Archiv

Lasikverfahren und Alterssichtigkeit

Ich,45, habe Werte -6,5 ,-6,25, 1 Hornhautverkrümmung und möchte die Augen lasern lassen. Mittlerweile kommen Schwierigkeiten bei kleinen Buchstaben, Nadeleinfädeln etc. dazu. Mein Augenarzt empfiehlt noch keine Lesebrille, damit sich das Auge nicht daran gewöhnt. Ein Testen mit einer Lesebrille zeigte mir aber, dass ich dann besser sehe in der Nähe. Meine Frage: Kann man sich bei Kurzsichtigkeit und Eignung die Augen lasern lassen per Lasik und wenn man dann später eine Lesebrille braucht, ein Verfahren zur Altersfehlsichtigkeit zusätzlich machen lassen? Oder schliesst ein angewendetes Lasikverfahren spätere Linsenimplantate oder -austausch aus? Wie lange dauert es denn, bis man einen endgültigen Wert erreicht zur Lesebrille und welchen Wert würde man bei Gleitsichttlinsen-(Impl… nehmen?

Antwort vom 04.08.2008

Bei einem Lasereingriff kann man überlegen, ob man, das weniger dominante Auge ein wenig schwächer korrigiert. Der Unterschied ist für die Ferne mit beiden Augen zusammen oftmals kaum spürbar und ermöglicht ein komfortableres Sehen in der Nähe.   Die Alterssichtigkeit nimmt im Lauf der Jahre allmählich zu. Anfangs verwendet man bei Gleitsichtbrillen eine Nahaddition von etwa 1 dpt, in Ihrem Fall also eine entsprechende Abschwächung der Gläserstärke im unteren Teil. Dieser Wert steigert sich dann auf knapp 3 dpt bei 60jährigen, danach nicht mehr.   Nach einer LASIK kann später auch eine Linsenoperation durchgeführt werden. Man sollte sich dann aber schon überlegen, ob diese bei einer guten Fernsehschärfe gerechtfertigt ist, nur um die Sehschärfe für den Nahbereich zu verbessern.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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