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Frage vom 20.09.2006 - Patientenforum-Archiv

Korrekturgenauigkeit

Hallo, ich habe -2,00 und -3,00 diopt. und kein Astigmatismus. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach der LASIK genau 0,00 diopt. herauskommen ? Ich würde es eher bevorzugen in fortgeschrittenen Jahren eine Lesebrille zu tragen als eine ständige Sehhilfe für die Ferne. Gibt es einen Unterschied zwischen Femto-Lasik und traditioneller Methode hinsichtlich Korrekturgenauigkeit sowie unerwünschten Nebeneffekten (Halos, Nebel etc.) Gruß Udo

Antwort vom 22.09.2006

Hallo Udo, ich erlaube mir, die Antwort folgendermaßen zu formulieren: Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie bei diesen Ausgangswerten eine (unkorrigierte) Sehschärfe erreichen, die besser oder genauso gut ist wie das, was Sie jetzt mit Brille oder Kontaktlinsen haben, liegt bei etwa 97%. Es bleibt also eine kleine Wahrscheinlichkeit, daß eine Zweitbehandlung erforderlich wird. Wenn die unkorrigierte Sehschärfe nach dem Eingriff 1.0, 1.2 oder 1.6 beträgt, ist die Frage nach der Dioptrienzahl eigentlich relativ uninteressant. Wenn dann noch 0,5 Dioptrien gemessen werden, mit einem entsprechenden Glas aber keine Sehverbesserung erreicht wird, kann man wohl von eingeschränkter Relevanz sprechen. Es kann aber natürlich auch sein, daß z.B. wegen einer Rest-Fehlsichtigkeit von 0,5 Dioptrien die Sehschärfe eingeschränkt ist. Das entscheidende Kriterium für das Behandlungsergebnis ist also nicht die Dioptrienzahl, sondern die Sehschärfe. Bei vielen Patienten ist bei einer Fs-LASIK der Spielraum für die Wahl der Behandlungsparameter größer als bei der klassischen LASIK, was sich dann auch in der Qualität des Ergebnisses niederschlagen kann. Viele Grüße Karl Schmiedt
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