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Frage vom 08.11.2011 - Patientenforum-Archiv

Komplikationen bei Lasik

Sehr geehrtes Ärzteteam, am 03.11. wurde bei mir eine Lasik durchgeführt um meine Restfehlsichtigkeit (-1,25) nach einem refraktiven Linsentausch zu beheben. Dabei kam beim rechten Auge zu einer kleinen Komplikation, vielleicht ist es aber auch keine. Der Flap ließ sich jedenfalls nicht problemlos aufklappen und der Operateur musste mit seinem Instrument deutlich nachhelfen. Aus diesem Grunde musste ich die Schutzkontatlinse auch über Nacht drauf behalten, links wurde sie bereits 30 Minuten nach der OP rausgenommen. Bei der Kontrolle am nächsten Tag hieß es, es sei alles i.O., allerdings sehe ich auf dem rechten Auge noch recht unscharf mit leichten Ghostings. Links ist alles super. Auch habe ich rechts ein stärkeres Trockenheitsgefühl als links. Wie würden Sie das mit Ihrer Erfahrung beurteilen? Kann es sein das rechts eine kleine Falte o.ä. zurückgeblieben ist und ich deshalb noch so unscharf sehe, unabhängig vom trockenen Auge, das kommte m.E. noch dazu? Vielen Dank

Antwort vom 11.11.2011

Wenn eine Falte zurückgeblieben wäre, hätte man den Flap sicher am nächsten Tag korrigiert.   Die Kontaktlinse ist wahrscheinlich wegen der stärkeren Manipulation und damit auch Irritation der Oberfläche aufgelegt worden.   Die Oberflächen-Zellen der Hornhaut sind sehr regenerationsfreudig, aber auch recht empfindlich. Diese Zellschicht kann nach der LASIK beeinträchtigt sein. Manchmal braucht sie etwas Zeit, um sich zu regenerieren, und dann kann es auch eine Zeit lang zu Sehstörungen kommen. Ich denke, auch Ihre Beschwerden sind darauf zurück zu führen und werden noch verschwinden.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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