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Frage vom 13.02.2006 - Patientenforum-Archiv

Keratokonus/Intacs/Vernetzung

Guten Tag, mein Sohn hat auf beiden Augen Keratokonus. 2004 und 2005 hat er jeweils auf dem linken und rechten Auge eine Hornhautvernetzung durchführen lassen. Da sich aber seine Visuswerte nur schlecht mit Brille korrigieren lassen und er selbst auch Kontaktlinsen ablehnt, wende ich mich nun an Sie. Wäre ein nachträgliches Einsetzen von Intacs prinzipiell auch möglich, und wenn ja, haben Sie bei dieser Technik auch Erfahrungen mit vorher „vernetzten“ Augen? Mit freundlichen Grüßen, Frau Werner

Antwort vom 13.02.2006

Sehr geehrte Frau Werner,   vorab einige Informationen zum Einsetzen von Ringsegmenten in die Hornhaut: 1. Wir verwenden dazu praktisch nur noch spezielle für den Keratokonus entwickelte Ringsegmente, sogenannte "Ferrara Ringe" oder "Keraringe". Intacs wurden eigentlich zur Korrektur von Myopien entwickelt, diese verwenden wir nur noch in Ausnahmefällen. 2. Zum Herstellen der Gewebetasche, in die die Ringsegmente eingesetzt werden, verwenden wir nur noch den Femtosekundenlaser. Damit erreichen wir eine präzisere Form, Tiefe und Zentrierung der Gewebetasche als mit der manuellen Präparation. Dies wiederum führt zu einer besseren Vorhersagbarbeit des Ergebnisses. Damit ist grundsätzlich ein Einsetzen von Ringsegmenten auch nach einer Vernetzung möglich. Um den Fall Ihres Sohnes genau beurteilen zu können, biete ich Ihnen gerne an, in meine refraktive Sprechstunde zu kommen.   Mit freundlichen Grüßen,   Dr. Georg Gerten
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