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Frage vom 08.11.2011 - Patientenforum-Archiv

Katarakt einseitig bei Baby

Hallo, bei meiner Tochter (10 Monate) wurde vor 2 Wochen eine einseitige Katarakt (links) diagnostiziert. Es handelt sich um eine zentrale dichte Linsentrübung, die sie seit Geburt haben soll. Die Katarakt ist so nicht erkennbar. Sie schielt nicht und die Augenbeweglichkeit ist unauffällig. Ledigl. die unterschiedl. Pupillengröße hat mich dazu bewegt einen Augenarzt aufzusuchen. Wir waren zwischenzeitl. bei einer Uni Klinik vorstellig. Die wollen jedoch mit einer OP noch warten, da sie davon ausgehen, dass eine OP zum jetztigen Zeitpunkt zu einer Verschlechterung führen könnte. Wir sollen jetzt täglich das gesunde Auge für eine Stunde abkleben und die Pupille des kranken Auges erweitern, um die vorhandene Sehkraft zu trainieren. Außerdem wurde ihr eine Brille verordnet (+4,5 li u. + 1,5 re) Aber warum warten? Habe gelesen, dass eine Katarakt so schnell wie möglich behandelt werden muss um weitere Folgeschäden auszuschließen. Was halten Sie davon? MfG

Antwort vom 14.11.2011

Es gibt sowohl Argumente für als auch gegen eine frühzeitige Operation, und auch in diesem Fall sollte man am ehesten demjenigen die Entscheidung überlassen, der Ihre Tochter untersucht hat.   Wenn Sie, was ja völlig verständlich ist, eine zweite Beurteilung haben wollen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich mit Ihrer Tochter noch an einer weiteren Klinik vorzustellen.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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