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Frage vom 16.05.2006 - Patientenforum-Archiv

Horhauttransplantation

Sehr geehrte Ärzte, bei meinem Sohn (14 Jahre) wurde im rechten Auge ein Keratokonus festgestellt. In Mainz sowie in Freiburg wurde mir gesagt, dass in diesem Fall nur noch eine Transplantation in Frage kommt. Da seine Endothelzellschicht noch intakt ist, fragte ich nach einer lamellären Keratoplastik. Prof. Dr. Reinhard in Freiburg entgegnete, dass bei einer lamellären Kertopl. gegenüber einer perforierenden Keratopl. eine schlechtere Sehleistung zu erwarten ist. Ist diese Behauptung richtig? Mit freundlichen Grüssen Thomas D

Antwort vom 17.05.2006

Im Stadium 1-2 kann beim Keratokonus eine Verpflanzung umgangen werden. Wir würden in diesen Fällen sog. Intrakorneale Ringe implantieren und so den Prozess korrigieren bzw. mit einer sog. Vernetzung stabilisieren. Bei fortgeschrittenem KK Stadium III bis IV mit herabgestzter Sehschärfe unter 50% und Kontaktlinsenunverträglichkeit bleibt nur die Keratoplastik. Auch wir stehen der lammelierenden Technik noch etwas zurückhaltend gegenüber. Die Prognose der durchgreifenden Keratoplastik bei KK ist sehr gut.   MfG   Dr. Kermani
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