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Frage vom 08.11.2009 - Patientenforum-Archiv

Sind Hinterkammerlinsen risikoreicher als Vorderkammerlinsen?

1) Warum werden Hinterkammerlinsen immer nur als Möglichkeit in Erwägung gezogen, wenn eine Laseroperation wie Lasik oder Lasek nicht machbar ist? 2) Sind Hinterkammerlinsen risikoreicher als Vorderkammerlinsen? 3) Besteht bei Hinterkammerlinsen die gleiche Gefahr wie bei Vorderkammerlinsen eines Endothelzellenverlustes? 4)Bei Vorderkammerlinsen soll man sich ja möglichst nicht einmal stark die Augen reiben, da die Hornhaut mit der Kunstlinse in Berührung kommen könnte und es zu einem Endothelzellenverlust kommen kann. Dies wäre doch bei Hinterkammerlinsen nicht der Fall? 5) Wird das Risiko der Linsentrübung bei Hinterkammerlinsen durch die Operation selbst ausgelöst, weil der Operateur aus Versehen die eigene Linse berührt, oder durch das Linsenmaterial? Vielen Dank für die Beantwortung meiner vielen Fragen und allerbeste Grüße

Antwort vom 11.11.2009

1. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Linsen werden zunehmend mehr auch als Methode der ersten Wahl angesehen. 2. Ja, insbesondere in Hinblick auf Katarakt 3. Nein 4. Nur ständiges und wiederholtes starkes Reiben ist gefährlich für Träger von VK Linsen. Bei HK Linsen betseht die Gefahr der Kataraktentstehung in Folge des Augenreibens. 5. Die Nähe der Linse zur körpereigenen Linse ist das Hauptproblem. Infolgedessen können Stoffwechselprobleme entstehen.   MfG   Dr. Kermani    
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