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Frage vom 17.12.2011 - Patientenforum-Archiv

Fragen

Vielleicht kann mir ja hier jemand auf meine Fagen antworten. Ich habe Retinitis Pigmentosa im fortgeschrittenem Stadium, Restgesichtsfeld ca. 2 Grad. 2007 bekam ich bei ihnen den Grauen Star operiert. Nun haben sich meine Linsen gelöst und sollen mit einem Silikonring befestigt werden, wenn dies nicht klappt dann sollen sie festgenäht werden. Welche Risikin bestehen bei der Operation? Kann es sein das mehrere OPS notwendig sind und sich die Linsen später (durch Rp) wieder lösen? Ich weiß das diese OP im Zusammenhang mit RP nicht so einfach ist, möchte mich aber auch nicht mehrere male operieren lassen. Kann man nicht um allen Risiken aus dem Wege zu gehen, einfach die Kunstlinsen entfernen und es so, ohne Linsen belassen? Ich weiß das mein Restsehvermögen dann zwar noch schlechter werden wird, aber das ist mir lieber, als viele Operationen und Experimente.Damit kann ich Leben! Ich hatte in den letzten 20 Jahren Zeit genug mich auf evtl. Blindheit einzustellen. Gruß Anja Gymnich

Antwort vom 21.12.2011

Liebe Frau Gymnich,   inzwischen sind Sie ja auch hier gewesen und ich denke, es konnte einiges geklärt werden.   Die von beschriebenen Operationstechniken sind durchaus nicht so exotisch, wie sie möglichwerweise von Ihnen wahrgenommen werden und gehören jedenfalls zum Repertoire eines versierten Linsenchirurgen. Dass die Fixierung der Linsen im Auge bei Ihnen etwas komplizierter ist, hängt nicht ursächlich mit der RP zusammen, diese Situation kann sich auch bei anderen Augen ergeben.   Wir denken jedenfalls, dass es übertrieben wäre, bei Ihnen völlig auf Linsen im Auge zu verzichten.   Bis demnächst Karl Schmiedt
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