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Frage vom 10.12.2009 - Patientenforum-Archiv

Fragen zu Acrysof

Hallo, vor einiger Zeit war ich bei Ihnen in der Klinik zur Voruntersuchung und mir wurden die Linsen Acrysof Cache empfohlen. Obwohl ich schon viele Fragen gestellt habe, sind mir hinterher noch einige Fragen zur OP eingefallen. 1. Wie lange hält die Acrysof im Auge, ein Leben lang? 2. Gibt es Erfahrungswerte was den Zellverlust im Auge mit diesen Linsen angeht? 3. Stellt das trockene Auge ein Hindernis für eine Linsenimplantation dar? Werden die Symptome verschlimmert durch die OP? 4. Ich habe eine Hornhautverkrümmung auf beiden Augen von -175. Wird es bei diesen Werten erforderlich sein, torische Linsen zu implantieren? 5. Ich sehe nachts teilweise Lichtkränze sowohl mit KL als auch mit Brille. Liegt das an der Hornhautverkrümmung? Welche Ursachen gibt es dafür? Können diese Erscheinungen durch die Linsenimplantion verbessert werden oder werden sie verschlimmert? Vielen Dank

Antwort vom 17.12.2009

zu 1. und 2.: Nach der Implantation von Vorderkammerlinsen muss die Endothelzelldichte jährlich kontrolliert werden, in seltenen Fällen müssen die Linsen wegen eines übermäßigen Zellverlustes entfernt werden. Die Studien mit den von Ihnen angesprochenen Acrysof-Linsen zeigen keinen über das natürliche Maß hinaus gehenden Rückgang der Endothelzellen, das ist auch der Grund, warum diese Vorderkammerlinsen von uns favorisiert werden. Zur Zeit ist also kein Grund erkennbar, der das Entfernen dieser Linsen nach einer bestimmten Anzahl von Jahren zwingend erforderlich macht.   zu 3.: Eine Verschlechterung der Symptome des trockenen Auges ist nicht zu erwarten.   zu 4.: Es ist möglich, eine HHV durch geeignete Schnuttführung bei der OP zu verringern. Falls ein störender Rest übrig bleibt, kann mit einer Laserbehandlung der Hornhaut nachjustiert werden.   zu 5.: Auch Brille und KL haben Nebenwirkungen, eine Besserung oder Veränderung mit den VKL ist möglich.   VG Karl Schmiedt
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