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Frage vom 24.11.2008 - Patientenforum-Archiv

Frage zur Restfehlsichtigkeit

Hallo Ärzteteam, können Sie mir bitte sagen, wie es zu einer Restfehlsichtigkeit nach einen Lasik kommen kann, wenn doch die Augen im Vorfeld subjektiv und objektiv geprüft worden sind. Wie ich hier im Forum nachlese, gibt es doch einige Patienten, die nach einem Eingriff sehr darunter leiden. Ich kann mir nicht schlimmeres vorstellen, als dass man nach der OP schlechter sieht wie vorher mit der Brille.

Antwort vom 27.11.2008

Wenn die Hornhaut ein homogenes, starres Werkstück wäre, ließe Sie sich mit dem Laser sicherlich noch präziser modellieren.   Es kann aber eine dynamische und biologische Reaktion auf den Gewebsabtrag auftreten, die sich nicht bis ins letzte Detail vorausberechnen lässt, die Korrektur von 1 dpt entspricht ja einem Gewebsabtrag von nur 15 - 20 Mikrometer.   Es kann also sein, dass ein zweiter Eingriff zur Nachjustierung erforderlich wird.   Wenn solche Abweichungen auftreten, pflege ich unseren Patienten die Verordnung einer leichten Brille bis zum Zeitpunkt der Nachkorrektur anzubieten. Die Reaktion ist dann oft: Och, sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht.   Wenn ich mir noch eine Anmerkung erlauben darf: Einige Beiträge in diesem Forum würden möglicherweise anders aussehen, wenn ihre Verfasser sie nicht gleich nachts abgeschickt, sondern am nächsten Tag nochmal durchgelesen hätten.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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