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Frage vom 08.04.2014 - Patientenforum-Archiv

Femtosekundenlaser oder Nanolaser bei Katarakt-OP

Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde außer Grauem Star auf beiden Augen zusätzlich noch Cornea guttata festgestellt. Aus diesem Grund riet mir mein Augenarzt bisher von der Katarakt-OP ab. Inzwischen hat sich mein Sehvermögen auf 30 % bzw. 50 % verschlechtert. Bei der herkömmlichen Art der OP wird die Linse mit Ultraschall zerkleinert, deshalb kommt das nicht in Frage. Ich hätte gerne einen Rat, welche Operationsmethode in meinem Fall schonender ist. Die Nanolasermethode (Kapselöffnung auf herkömmliche Art (Linse wird mit Nanolaser zerkleinert und abgesaugt) oder Femtosekundenlaser (Öffnung der Kapsel mit Laser, Zerkleinerung der Linse ebenfalls? – oder wird dazu und zum Absaugen trotzdem Ultraschall eingesetzt?) Im voraus vielen Dank.

Antwort vom 09.04.2014

Auch der "Nanolaser" erzeugt eine Schockwelle, und es wäre kritisch zu überprüfen, ob diese nicht auch das Potential hat, das Endothel zu schädigen.Die Einzelpulse des Femtosekundenlasers sind sicherlich viel zu schwach, um eine für das Endothel relevante Schockwelle zu erzeugen.Da bei Ihnen ja offensichtlich ein gewisses Risiko für eine endotheliale Dekompensation besteht, sollten Sie ggf. klären, ob Ihre Klinik Sie im Falle eines Falles weiterversorgen, also eine DMEK anbieten kann.Viele GrüßeKarl Schmiedt
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