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Frage vom 29.11.2010 - Patientenforum-Archiv

Fäden nach Grauer Star OP

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich bin 45 Jahre alt und auf beiden Augen kurzsichtig mit einer leichten Hornhautverkrümmung. Nachdem bei einem Auge (-4,5dpt Astigmatismus:-1,5dpt)eine Katarakt diagnostiziert wurde, wurde eine monofokale IOL implantiert. Das Auge weist nun nach der OP einen Visus unkorrigiert von 0,8 auf. Nun zu meinen Fragen: Um den Astigmatismus mit zu korrigieren wurde vom Operateur eine Augennaht gesetzt, um die Hornhaut positiv zu beeinflussen. Dies ist ja wohl zum Teil auch gelungen (von -1,5dpt auf -1,0dpt). 1. Wann werden die Fäden üblicherweise wieder entfernt? 2. Sollte damit solange wie möglich gewartet werden, um ein optimales Ergebnis bzgl.des Astigmatismus zu erreichen? 3. Entspannt sich nach dem Entfernen der Nähte die Hornhaut wieder, so dass der präoperativ vorhandene Astigmatismus wieder auftritt und eine Visusverschlechterung eintritt oder verwächst die Hornhaut in dieser Stellung, so dass das Ziehen der Fäden keinen Einfluss auf den Visus mehr ausübt?

Antwort vom 02.12.2010

zu 1. Wenn keine Irritationen auftreten, müssen sie nicht unbedingt entfernt werden.   zu 3. Beides ist möglich, eine Zunahme des Astigmatismus nach dem Ziehen ist jedenfalls nicht ausgeschlossen. Daraus ergibt also die Antwort zu 2.   Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind (0,8 ist ja ein ordentlicher Visus), würde ich erstmal alles so lassen. Wenn nicht, wird wahrscheinlich eine Laserkorrektur an der Hornhaut möglich sein.   Viele Grüße Karl Schmiedt
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