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Frage vom 27.09.2007 - Patientenforum-Archiv

Endothelzellen

Hallo liebes Ärzteteam, angenommen eine kammerwinkelgestützte phake Vorderkammerlinse müsste auf Grund eines zu hohen Endothelzellverlustes wieder entfernt werden, was wäre dann die Alternative für diesen Patienten (Myopie vor der Implantation -10 und -12)? Wieder Kontaktlinsen, Brille, eine Hinterkammerlinse? Kann man als PIOL-Träger selbst bemerken, wenn die Endothelzellschädigung eine gewisse Grenze erreicht hat (z.B. indem man eine Sehbeeinträchtigung merkt, Schmerzen hat o.ä.) oder ist dies nur mit Geräten zu überprüfen? Und noch eine weitere Frage: Wie geht man vor, wenn sich nach Jahren nach der PIOL Implantation (kammerwinkelgestütze VKL) ein grauer Star entstanden ist? Wird dann eine Hinterkammerlinse eingesetzt oder wird wieder die alte VKL benutzt? Vielen Dank für eine Antwort im Voraus!

Antwort vom 28.09.2007

Bei Endothelzellverlust muss die VKL entfernt werden und kann ggf. durch eine HKL ersetzt werden. VKL Träger müssen jährlich zur Endothelmessung gehen. Wenn sich ein verlust abzeichnet muss gehandelt werden. Wenn der Patient symptome bemerkt ist es oft schon zu einer erheblichen Schädigung gekommen. Auch bei Entwicklung eines grauen Stares muss gehandelt werden. Die VKL wird entfernt, die getrübte Linse abgesaugt und durch eine HKL ersetzt. Das wird in einem Eingriff durchgeführt.   MfG   Dr. Kermani
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