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Frage vom 30.04.2004 - Patientenforum-Archiv

Brauche ich nach der OP noch ein Brille?

Antwort vom 30.04.2004

Selbst unter strengsten Prüfbedingungen ist eine operative Korrektur der Fehlsichtigkeit auf exakt 0,0 Dioptrien ein eher seltenes Ergebnis. Ob man nach der Operation noch eine Brille "benötigt", hängt im Wesentlichen von den Anforderungen des Patienten an sein Sehvermögen ab.   Sinn der Operation ist es, den Patienten von der Notwendigkeit eine Brille tragen zu müssen zu befreien. So definiert sollte das unkorrigierte Sehvermögen für die Bedürfnisse des täglichen Lebens weitestgehend ausreichen.   Dieses Ergebnis wird heutzutage bei fast allen Patienten erzielt. Dies schließt also auch all diejenigen geringfügigen Rest-Fehlsichtigkeiten ein, die zwar nachweisbar bleiben, für den Patienten im täglichen Leben aber keine Beeinträchtigung darstellen. Es ist jedoch möglich, dass unter besonderen Bedingungen, zum Beispiel bei nächtlichen Autofahrten, zur Verwendung einer geringfügigen, zusätzlichen Brillenkorrektur geraten wird.   Da ein ehemalig kurzsichtiger Patient durch eine solche Operation im Wesentlichen "normalsichtig" wird, benötigt er ab dem Eintritt der so genannten Alterssichtigkeit (ab etwa dem 45. Lebensjahr) eine Lesebrille, wie sie jeder von Natur aus normalsichtige Mensch ab diesem Zeitpunkt benötigt. Die Alterssichtigkeit ist ein natürlicher Vorgang, der gesetzmäßig bei jedem Menschen eintritt - unabhängig davon, ob er am Auge operiert worden ist oder nicht.   Dr. Gerten
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