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Frage vom 04.09.2006 - Patientenforum-Archiv

Berechnung der künstl. Linse, wenn nach Lasik etc. später

Hallo, mich würde interessieren, wie es mit der Genauigkeit bei der Berechnung künstlicher Linsen aussieht, wenn ein Patient im hohen Alter (oder früher) einen Grauen Star entwickelt. Habe schonmal gehört, dass vorausgegangene Laserbehandlungen der Hornhaut die Berechnung erschweren und dass betroffene Patienen nach der Star OP aus allen Wolken fallen, weil sie plötzlich -4 dpt haben (vorher dank Laser vieleicht +-0,5dpt). Wie ist das möglich? Ist es wirklich nicht möglich, die zu impantierende Linse genau zu berechen? Von welcher Genauigkeit gehen Ärzte denn aus? Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Antwort vom 04.09.2006

Die zwei wesentlichen Parameter für die Linsenberechnung sind Brechkraft der Hornhaut und Länge des Augapfels. Es gibt verschiedene Verfahren, diese Werte zu betimmen und daraus die Linsenwerte zu berechnen mit der bei uns gängigen Methode (IOL-Master) haben wir auch nach LASIK eine gute Präzision erreicht. Um ganz sicher zu gehen, kann man auch alternativ die Linsenwerte aus den Hornhautwerten vor der LASIK und der durchgeführten Korrektur berechnen und die beiden Ergebnisse miteinander vergleichen.   Karl Schmiedt
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