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Frage vom 04.03.2008 - Patientenforum-Archiv

Artisan oder Artiflex?

Sehr geehrte Damen und Herren, ich (30Jahre, beide Augen ca. -10dpt., li leichte Hornhautverkrümmung) interessiere mich für eine OP bei der eine künstl. Linse (Vorderkammerlinse) implantiert wird, ohne dass die eigene Linse entfernt wird. Dabei hätte ich gern gewußt, ob Sie Artisan oder Artiflexlinsen bevorzugen? Worin bestehen Vor/Nachteile? Ich habe mich bereits einmal von einem Augenarzt untersuchen lassen. Dieser hat allerdings erst ca. 50 mal in seinem Leben eine solche Linsenimplantation durchgeführt. Das erscheint mir sehr wenig.Oder? Wie oft hat bei Ihnen der erfahrenste Arzt so was operiert? Wie oft kam es zu Komplikationen danach? Außerdem schlägt er vor, beide Augen am selben Tag unter Vollnarkose zu operieren. Was halten Sie davon? Wie wird es bei IHnen gemacht? Außerdem hätte ich gern gewußt, wie es bei Ihnen mit den Kosten aussieht?Auch wenn nach Jahren die Linse – aus welchem Grund auch immer- heraus genommen werden muss? Ist das eine KV-Leistung? MfG, Katharina A

Antwort vom 10.03.2008

Sehr geehrte Katharina A,   wir haben mit beiden Linsen umfangreiche Erfahrungen gemacht. Seit 1995 haben Dr. Gerten und ich annähernd eintausend phake Linsen implantiert. Die Frage welche Linse zu bevorzugen ist, hängt auch von der Ausprägung des Astigmatismus ab. So kann bei Astigmatismus über 1 dpt der grössere Schnitt, wie er bei der Artisan notwendig ist, genutzt werden um die Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Wir wählen die passende Linse nach Vermessung des Auges aus. Komplikationen nach phaken Linsen sind sehr selten. Wichtig ist, dass jährlich eine sog. Endothelspiegelung gemacht wird. Hierbei werden die Zellen auf der Innenseite der Hornhaut ausgezählt. Bei signifikantem Zellverlust, kann die Ursache eine zu lose Verankerung der phaken Linse sein, im schlimmsten Falle muss die Linse entfernt werden (1/1000). Die Entstehung einer Katarakt (Linsentrübung) ist eine weiteres Risiko (1/100 innerhalb von 5 Jahren). Auch diese Komplikation kann operativ korrigiert werden. s. S. 2
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