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Frage vom 20.09.2006 - Patientenforum-Archiv

Artiflex und Hornhautschnitt bei Astigmatismus

Ich bin 48 Jahre alt und stark kurzichtig. (R -9 L-6,75) únd habe an beiden Augen eine Hornhautverkrümmung (-2,5 und -3,25). Nach einer Voruntersuchung riet mir mein Arzt zu einer Artiflexlinse. Von einer torischen Linse riet er mir ab. Er erklärte mir, dass 8 Tage vor der OP mittels Laser ein Loch gelasert wird, um das Kammerwasser zirkulieren zu lassen. Um die Hornhautverkrümmung zu korrigieren will er kleine Schnitte in die Hornhaut außerhalb des Sehbereichs setzen. Eine eventuell zurückbleibende schwache Hornhautverkrümmung und Kurzsichtigkeit könne dann nachgelasert werden. Ist eine solche Behandlung üblich? Im Forum habe ich nichts über Hornhautschnitte zur Behebung des Astigmatismus gelesen? Was hat es mit den torischen Linsen auf sich? Wann werden sie angewandt? Vielen Dank für Ihre Antwort! Gisela aus Karlsruhe

Antwort vom 22.09.2006

Hallo Gisela,   die beschreibene Vorgehensweise ist für mich nachvollziehbar. Man könnte bei Ihnen zwar über torische Vorderkammerlinsen nachdenken, aber auch bei diesen besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß noch gelasert werden muß.   Wir haben in der Rubrik Inzisionale Verfahren etwas über die Hornhautschnitte als Zusatzmaßnahme geschrieben.   Viele Grüße   Karl Schmiedt
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