Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an! +49 (0)221-650 722-0

Frage vom 04.05.2010 - Patientenforum-Archiv

Artiflex-Linsen Fortsetzung

Vom Neurologen bekomme ich ca. 3 mal jährlich eine Kortison-Stoßtherapie mit je 3x1000mg iv. um meinen Zustand stabil zu halten. Meine Frage ist ob dies zu Problemen mit der Artiflex-Linse führen kann. Die Korti-Infusionen führen manchmal, auch bei mir, zu Wassereinlagerungen im Gewebe. Ich bekomme dann immer dicke Füsse/Knöchel, welche durch Lymphdrainage und radfahren wieder nachlassen. Laut Neurologen sind allerdings auch vorübergehende Einlagerungen in der Augen-Linse möglich. Würde dies die vorgesetzte implantierte Linse stören oder lockern, verschieben? Von anderen MS-Patienten weiss ich dass Kortison bein Monofokal-Linsen keine Auswirkung hat, aber ohne Not/Katarakt möchte ich meine normalen Linden gerne behalten! Für Ihre Meinung wäre ich dankbar. Viele Grüsse! Anja Damm

Antwort vom 05.05.2010

Liebe Frau Damm,   bei einer MS kann der Sehnerv mitbeteiligt sein, aber nicht die vorderen Augenabschnitte, von daher ist auch eine Linsenoperation durchführbar.   Die Kortisontherapie könnte insofern einen Einfluß haben, dass sie zu einer vorzeitigen, auch dauerhaften, Linsentrübung führen kann. Wenn also bereits eine beginnende Katarakt vorliegen würde, wäre dies ein Argument für einen Linsenaustausch, bei klarer Linse und Lebensalter unter 45 wird aber eher eine Zusatzlinse sinnvoll sein.   Viele Grüße Karl Schmiedt
Quick-Check

Vereinbaren Sie jetzt eine kurze unverbindliche Beratung in der Augenklinik, bei der wir feststellen, ob eine Sehfehlerkorrektur möglich ist.

Suche