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Frage vom 04.12.2011 - Patientenforum-Archiv

Antidepressiva

Mein Sohn leidet seit seiner Lasik-OP vor drei Monaten (nicht bei Ihnen durchgeführt!) an sehr trockenen Augen. Er hat große Angst, dass dieser Zustand sich nicht mehr bessert und ist inzwischen aus meiner Sicht suizidgefährdet. Ich habe nun im Internet gelesen, dass sich die trockenen Augen noch lange Zeit bessern können und will ihn vor einer großen Dummheit bewahren. Kennen Sie Antidepressiva, die den Heilungsverlauf der trockenen Augen nicht beeinflussen, sonst wird er diese nämlich nicht nehmen. Bitte helfen Sie mir. Eine verzweifelte Mutter!

Antwort vom 08.12.2011

Diese Trockenheit entsteht dadurch, dass bei der Erzeugung der Lamelle Nervenfasern in der Hornhaut durchtrennt werden. Die Sensibilität der Hornhaut wiederum steuert die Produktion von Tränenflüssigkeit in der großen Tränendrüse.   Die meisten Patienten haben nach der LASIK nach einem Monat oder schon früher kein Trockenheitsgefühl mehr und nehmen auch sonst keine Beeinträchtigung mehr wahr. Wenn man jedoch die Menge der Tränenflüssigkeit nachmisst, ist es eine Tatsache, dass diese sich erst mit dem Nachwachsen der Nervenfasern nach 6 Monaten normalisiert, auch wenn die meisten Patienten das wie gesagt nicht so wahrnehmen.   Für Ihren Sohn, der ja offensichtlich stärker beeinträchtigt ist, bedeutet, das aber, dass es ihm mit Sicherheit in drei Monaten besser gehen wird. Klären Sie bitte noch ab, ob schon alle therapeutischen Register gezogen worden sind, ob z.B. auch alle vier Tränenpünktchen verschlossen worden sind.   Weiteres unten.  
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