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Frage vom 14.06.2006 - Patientenforum-Archiv

Angst und SehverschlechterungKeratokonus

Guten Tag, ich habe seit wahrscheinlich sehr langer Zeit AnstattackenDepressionen und hatte vor zweieinhalb Jahren ein persönlich negativ einschneidendes Ereignis. Just zu der Zeit ist meine Dioptriewerte innerhalb von wenigen Wochen von + 0,75 links und 0,75 rechts auf + 2,5 links und +2,75 rechts gestiegen, bin also weitsichtig geworden.Sehstärke links 40% , rechts 55 %. Des weiteren habe ich vermutlich eine sich schon seit Kindheit schleichend entwickelnde Hornhautwölbung, habe trockene Augen und trage eine Brille seit den zweieinhalb Jahren. Jedoch sehe ich mit Brille auch teils verschwommene Bilder, obwohl die Brille immer wieder angepasst wurde. Des weiteren habe ich das Gefühl, dass sich mein Gesichtsfeld eingeschränkt hat, da mir das Sehen scharf obenunten und linksrechts schwerfällt, weil ich dann immer ein Spannen und Ziehen in der Augenm- und Lidmuskulatur spüre. Gleichfalls früher konnte ich mir vieles mit fotografischem Gedächtnis merken, jedoch ist es mir aufgrund des verschwommenen Sehens nicht mehr möglich, Leistungseinschränkung im Studium, das abgebrochen werden musste,etc…. Ich habe gehört, dass sich Seele und Körper wechselseitig beeinflussen. Wäre es möglich, dass die Hornhautwölbung und die Weitsichtigkeit durch die Depression verstärkt wurden bzw. dadurch die Anstrengung beim Sehen zu erklären ist? ( Auf Diabetes, SD-Erkrankung, etc. schon untersucht) Was kann man tun, damit die Sehstärke und -schärfe wieder zurückkommt?

Antwort vom 16.06.2006

Eher wahrscheinlich ist es, dass die schlechten Augen die Depression verstärken. Beides kann unabhängig voneinander veranlagt gewesen sein. Bei Keratokonus kann man heute schon eine Menge machen, lassen Sie sich hierzu vor Ort in einer der VSDAR Zentren (www.VSDAR.de) beraten. Eine begleitende Therapie durch den Psychotherapeuten halt ich bei der Vorgeschichte für notwendig.   MfG   Dr. Kermani
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