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Frage vom 11.06.2007 - Patientenforum-Archiv

alternierendes Sehen

Hallo, meine Tochter ist weitsichtig und trägt eine Brille.Sie wird im Dezember 10 Jahre. Sie hat in der Schule Konzentrationsprobleme. Sie hat auf beiden Augen volle Sehkraft. Da sie als Kleinkind schielte wurde ein Auge zeitweise abgeklebt. Da meine Tochter jetzt schulische Probleme hat und mir ist aufgefallen, dass sie beim Ballspielen öfter danebengreift, bin ich mit ihr zum Optiker gegangen, um sie auf Winkelsichtigkeit testen zu lassen. Dabei stellte sich heraus, dass sie an alternierendes Sehen leidet, d. h. sie kann nicht räumlich sehen und hat dadurch die schulischen Probleme, so sagte der Optiker mir. Er sagte auch, da könne man nichts mehr machen, sie hätte als Kleinkind operiert werden müssen. Sie kann also nicht mit beiden Augen gleichzeitig sehen, sondern immer nur mit einem Auge. Wir sind immer in augenärztlicher Behandlung gewesen, so etwas hat mir nie ein Arzt gesagt. Jetzt meine Frage, ist da wirklich nichts mehr zu machen?

Antwort vom 12.06.2007

Ich bin der Meinung, daß solche Untersuchungen nicht vom Optiker, sondern von einer ausgebildeten Orthoptistin und(oder) einer(m) Augenärztin(arzt) durchgeführt werden sollten.   Wenn es denn so ist, daß Ihre Tochter ein eingeschränktes Stereosehen hat, bedeutet nach lange nicht, daß daraus Schwierigkeiten entstehen. Es gibt recht viele Menschen, die über kein Stereosehen im engeren Sinne verfügen und das noch nicht einmal wissen. (Es hat wohl sogar einen Fußball-Nationalspieler gegeben, der nur mit einem Auge gesehen hat.)   Ich würde mich an Ihrer Stelle noch einmal von der (vom) Augenärztin(arzt) beraten lassen, die (der) könnte Sie auch, falls erforderlich, zu einer Spezialsprechstunde überweisen.   Viele Grüße   Karl Schmiedt
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