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Frage vom 25.04.2008 - Patientenforum-Archiv

Alternativ-Methode zur Multifokal-CLE?

Sehr geehrter Dr. Kermani, Da Sie mir schon neulich (Beitrag 21.02.08)so freundlich meine Frage bez. Multifokal-Linsen und meiner Bedenken, dies in einer Kleinstadt machen zu lassen, beantwortet haben, wende ich mich nochmals direkt an Sie. Ich bin nämlich auf die Frage gestossen, ob man nicht auch das gleiche Ergebnis, aber ohne einen, möglicherweise bei einer CLE mit MF-Linsen auftretenden, Kontrastverlust realisieren könnte. Und zwar ist meine Frage, ob man zuerst bspw. eine Lasek-OP (von mir favorisiertes Verfahren gegenüber der Lasik) machen lassen kann und anschließend eine CK um die Altersweitsichtigkeit auch noch zu beseitigen. Dabei sollte ja theoretisch kein Kontrastverlust wie bei der MF-CLE auftreten, da das ja nur bei MF-Linsen der Fall wäre, weil diese das Licht naturgemäß auf mehrere Brennpunkte verteilen und es somit abschwächen würden, wodurch der Verlust an Kontrast ja erst entsteht. Vielen Dank für Ihre Mühen und ein schönes Wochenende. Matthias H.

Antwort vom 02.05.2008

Sehr geehrter Matthias H.,   da versuchen Sie aber die Quadratur des Kreises zu erreichen. Auch bei der von Ihnen erwogenen Vorgehensweise (Monovision) ist mit einem diskreten Kontrastverlust zu rechnen. Hier in Folge der ungleichen Bilder der beiden Augen. Sowohl bei den diffraktiven Linsen als auch bei der CK-Monovision ist alerdings der Kontrastverlust in den meisten Fällen eher ein akademisches Problem. Die meisten Patienten bemerken die Veränderungen im Alltag gar nicht. Viel wichtiger ist eine exakte Vollkorrektur ohne Restastigmatismus bspw.. Dann wird der geringe Kontrastverlust bestens toleriert. Wenn aber ein Restsehfehler hinzukommt, dann kommen auch Beschwerden.   MfG   Dr. Kermani
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