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rezidivierende Hornhauterosion

26.04.2017
Seit ca. 8 Monaten habe ich auf dem rechten Auge eine rezidivierende Hornhauterosion (ohne äußere Einwirkung entstanden). Behandelt wurde mit Tropfen, Salben und Verbandslinse, ohne dauerhaften Erfolg. Nun ist auch beim linken Auge eine Erosion „aus dem Nichts“ entstanden, morgens beim Aufwachen.
Meine Fragen: Wie kann so etwas ohne äußere Einwirkung (Fingernagelkratzer usw.) entstehen? Ich habe gelesen, dass es eventuell an einem erhöhten Metalloproteinase (MMP) Enzym-Spiegel liegen könnte. Was bewirkt dies? Welche Ursache käme noch in Frage für einen Hornhautriss ohne äußere Einwirkung? Welche nicht operativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch (Punctum Plucs)? Was wäre die schonenste und erfolgversprechendste Operationsmethode – PTK?
Vielen Dank

Antwort vom 27.04.2017

Mit einer PTK sind die Chancen sehr hoch, die Beschwerden loszuwerden.

Bei der Operation merkt man, dass die Epithelzellschicht sehr locker ist und sich sehr leicht ablösen lässt, was ja auch die Ursache für die Beschwerden ist. Nach der OP haftet das Epithel dann besser, weil die Epithelzellen besser im Hornhautstroma verankert sind.

Viele Grüße

Karl Schmiedt

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