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Femto-LASIK, Cache-Kunstlinsen oder Warten auf SmILE

08.02.2012
Hallo,
ich (32 Jahre) habe für nächste Woche Donnerstag einen Femto-LASIK-Termin. Ich bin jedoch noch sehr unentschlossen, ob ich diesen wirklich wahrnehmen soll. Am meisten besorgt bin ich wegen möglicherweise anhaltend trockener Augen (schon jetzt habe ich ab und zu trockene Augen - muss jedoch nicht tropfen). Meine Werte: R -4,75 c -0,75, L -4,75 c - 0,25. Hornhautdicke etwa 520 auf beiden Augen. Die große Voruntersuchung hatte ich noch nicht, so dass ich zu Pupillengröße und eventuellen sonstigen Besonderheiten nichts sagen kann.

Würden Sie mir raten können, eventuell eine Kunstlinse zu nutzen (obwohl ich nicht so stark kurzsichtig bin) oder ggfs. auf eine weitere Verbreitung des SmILE-Verfahrens zu warten, das weniger invasiv bzgl. des Hornhautschnitts ist? Glauben Sie, dass sich das SmILE-Verfahren durchsetzt?

Danke im Voraus für Ihre Antworten. Tolles Forum!

TAK

Antwort vom 09.02.2012

Das Risiko des Eingriffs ist bei einer Femto-LASIK durchaus auch abhängig von der Stärke der Korrektur, bei der Implantation der Zusatzlinse besteht dieser Zusammenhang nicht.

 

Daher ist die gängige Meinung, dass die Zusatzlinsen erst ab einer gewissen Stärke angeboten werden, weil man eben das Risiko einer Femto-LASIK bei den kleineren Korrekturen als besonders gering ansieht. Das gilt auch für das Risiko länger anhaltender Tränenfilm-Störungen.

 

Die Ergebnisse der Femtosekunden-Lentikelextraktion (SmILE u.ä.) scheinen bisher im Vergleich zur Femtosekunden-LASIK nicht so überzeugend zu sein, weil dieser Standard ja auch sehr hoch ist. Ob sich das irgandwann mal ändern wird, kann man natürlich nicht vorhersehen.

Ich sehe vor allem die Schwierigkeit, die üblichen feinen Übergangszonen der LASIK umzusetzen, dann müsste die explantierte Hornhautlinse am Rand ja sehr dünn werden.

 

Viele Grüße

Karl Schmiedt

 

Viele Grüße

Karl Schmiedt

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