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Sehverschlechterung nach Grauer Star-OP und Multifokallinse

07.11.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die Möglichkeit, hier Fragen stellen zu können. Ich versuche noch einmal, ob mein Thema ins Forum eingestellt wird (zweimal habe ich es probiert, irgend etwas klappt offenbar nicht).

Ich mache mir Sorgen um meinen Vater.
Mein Vater ist 74, seit Jahrzehnten kurzsichtig (-3,25 Dioptrien), auf dem linken Auge eine Hornhautverkrümmung und auf beiden Seiten Grauer Star. Die Sehkraft lag bei 25 %.

Vor etwas über einer Woche wurde das linke Auge meines Vaters in einer Klinik in Wuppertal operiert. Es wurde eine Multifokallinse eingesetzt und zwar die angeblich Beste, die es derzeit gibt; sie ist brandneu (Tecnis Symfony).

Meinem Vater wurde vorher erklärt, dass er mit dieser Linse später auch im Auto alles sehen kann (Tacho und sonstige Anzeigen), was mit der "Kassenlinse" und einer zusätzlichen Brille wahrscheinlich nicht klappen würde. Ferner würde mein Vater nach der OP keine Brille mehr benötigen. Aufgrund der Aussage bzgl. des Autofahrens/das Sehen im Auto hat sich mein Vater für die Symfony entschieden und viel Geld dazu bezahlt.

Das Ergebnis:

Nach der OP sehr starke Schmerzen im Auge (ein sehr starkes Brennen), Die Schmerzen wurden langsam besser, hielten aber mehrere Tage an. Auch jetzt hat morgens noch ein leichtes Brennen im Auge.

Als der Verband entfernt wurde, konnte mein Vater schlechter sehen als vorher. Die Sehkraft lag bei 15 % (vor der OP bei 25 %). Die Enttäuschung und auch der Schrecken waren natürlich groß.
Mehrere Nachuntersuchungen in der Klinik ergaben, dass alles in Ordnung ist, lediglich eine Falte auf der Hornhaut durch die OP, die sich aber von alleine anlegen soll. Ansonsten wäre alles gut, es sei kein Fehler bei der OP passiert - mein Vater soll einfach Geduld haben. Der eine Arzt sagte, er könne in einer Woche gut sehen, der andere Arzt sagte, dass das 3 Monate dauern kann.

Ich bin in Sorge - hört sich das alles für Sie normal und in Ordnung an? Mein Vater kann inzwischen, also nach ca. 1,5 Wochen seit der OP, ein bisschen! besser sehen - deutet das noch auf eine erfolgreiche OP hin?

Seine eigene Augenärztin meinte bereits, dass er künftig wohl auch eine Brille benötigt.

Ich denke mittlerweile, dass mein Vater mit einer Monofokallinse und einer Lesebrille besser beraten gewesen...

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank
Eine besorgte Tochter

Antwort vom 07.11.2014

Werde mich auch weiterhin bemühen, die Fragen aus dem Forum mindestens einmal  in der Woche zu bearbeiten.

Anhand dessen, was Sie geschrieben haben, könnte man eine Schwellung der Hornhaut vermuten ("Falte auf der Hornhaut"). Diese Schwellung wird normalerweise mit der Zeit verschwinden.

Ein Rest an Fehlsichtigkeit ist aber auch nicht ausgeschlossen; ich kann es von hier aus nicht sagen.

Ich würde Ihnen empfehlen, einfach beim nächsten Untersuchungstermin mitzugehen und zu fragen, was denn nun der Grund für die eingeschränkte Sehleistung ist und was getan werden kann, um sie zu verbessern.

Viele Grüße

Karl Schmiedt

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