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Lasik Op

21.06.2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich überlege eine Lasik Op bei mir durchführen zu lassen, allerding habe ich da doch noch meine Bedenken.
Wie dick muss die Hornhaut mindestens sein und kann es sein, dass spätere Korrekturen nicht möglich sind, weil durch die Op die Hornhaut zu dünn geworden ist?
Stimmt es, dass sich der Flap auch nach 7 jahren noch lösen kann, wenn z.B. man einen Balll ins Gesicht bekommt? Ich spiele Fussball und da ist ja die Gefahr sehr groß.
warum muss die Sehstärke 2 Jahre stabil sein?
WIe hoch ist dass Risiko, dass so eine Lasik schief geht und man schlechter sieht als vorher?
Ich bedanke mich im voraus füür Ihr bemühen und Antworten. Vielen, Vielen Dank.
Mit freundlichem Gruß
V. Kahle

Antwort vom 01.07.2013

In Deutschland ist für eine Femto-LASIK der Grenzwert für die Ausgangsstärke der Hornhaut 480 µm.

Wenn man eine Nachkorrektur vornehmen und die Hornhaut in der Tiefe nicht weiter verdünnen will, besteht auch die Möglichkeit, oberflächlich nachzulasern.

Ich persönlich habe es noch nie gesehen, dass sich der Flap nach Ablauf einer Woche noch einmal gelöst hätte oder verrutscht wäre. Die Fallberichte darüber, die ich gelesen habe, beziehen sich auf schwere Augenverletzungen, die sicherlich nicht durch einen Fußball verursacht werden können.

Wenn die Dioptrienzahl innerhalb des letzten Jahres noch einmal um mehr als 0,5 dpt zugenommen hat, besteht natürlich die Möglichkeit, dass das Auge auch nach der OP noch weiter wächst. Dies müsste dann möglicherweise nachkorrigiert werden (was natürlich machbar wäre).

Das Risiko einer dauerhaften Einbuße an Sehleistung im Vergleich zur Situation mit Brille oder Kontaktlinsen liegt bei 1:4000 bis 1:5000.

Viele Grüße

Karl Schmiedt

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