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Doppelbilder nach grauer Star OP

13.05.2014
Hallo Herr Dr Schmiedt,

ich bin ein Frühchen der 26. ssw und leider daher seit Geburt an einer starken beidseitigen Retinopathie.
2001 hatte ich am rechten Augen, eine zu spät erkannte Netzhautablösung, die operiert wurde und eine Narbe im schärfsten Sehzentrum hinterlassen hat.
Als Spätfolge der Op bin ich ca 2010 am grauen Star erkrankt, der dann im Sommer letzten Jahres korrigiert wurde. Man hat mir eine Monofokallinse eingesetzt und die Sehstärke dem linken Auge mit 7 Dioptrin angepasst.
Leider konnte ich nur knapp zwei Wochen damit richtig gut sehen, denn dann kam der Nachstar... dieser wurde dann innerhalb sechs Monaten dreimal gelasert, da er sich immer wieder bildete.
Aktuelle Situation beschreibt sich wie folgt:
Ca drei Monate nach dem letzten Eingriff (Januar 2014) sehe ich je nach Tagesform unscharf, getrübt und Lichtquellen mit einem sternförmigen Streukreis, egal bei welchen Lichtverhältnissen. dazu kommt dass ich im Mai 2014 plötzlich mit dem operierten Augen doppelt sehe, bzw hat alles einen Rand?!...wie als wäre die Linse verrutscht... es sind keine Doppelbilder...aber die Konturen sind doppelt.
Termin beim Augenarzt ist vereinbart, aber dennoch hätte ich gern eine kleine Einschätzung von Ihnen.
Ich möchte auch bald wieder Mutter werden und hab jetz leider auch bezüglich einer neuen Schwangerschaft in der aktuellen Situation bedenken. Sind die Augentropfen zur Weitstellung für eine embryo gefährlich??? Sollte ich den überhaupt im Moment schwanger werden?? Und in wie weit spielen Augen, Schwangerschaft, natürliche Geburt, Hormonveränderungen zusammen???

herzliche Grüsse

Sandra B.

Antwort vom 15.05.2014

Auch Ihre Fragen kann ich leider über das Internet nicht seriös beantworten und nur ein paar sehr spekulative Antworten geben.

Es könnte sein, dass ein proliferativer Nachstar noch einmal nachgewachsen ist; im Prinzip kann die entsprechende Laserbehandlung auch mehrmals problemlos durchgeführt werden.

Eine medikamentöse Weitstellung der Pupillen und auch diese Laserbehandlung sind auch während einer Schwangerschaft ohne weiteres machbar, so wie es auch unwahrscheinlich ist, das Ihre Augen durch eine Schwangerschaft wesentlich beeinflusst werden.

Natürlich ist es bei Ihnen auch möglich, dass eine geringe Fehlsichtigkeit besteht, die mit einem Brillenglas ausgeglichen werden könnte (und die vielleicht auch durch eine Schwangerschaft verändert wird).

Viele Grüße

Karl Schmiedt

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