schildergasse 107-109
tel.: +49 (0) 221.650 722-0
50667 köln
info@augenportal.de
Menü öffnen Augenklinik am Neumarkt anrufen

Patientenforum

Sie haben Fragen ? Unsere Ärzte antworten.
Dieses Forum ersetzt keine auf Untersuchungen beruhende persönliche medizinische Beratung. Ziel dieses Frage-Antwort-Forums ist es, Zeitwissen zum Thema zu vermitteln und da, wo es möglich ist, Hilfestellung zu geben. 
Allgemeine Forenbedingungen

Wir freuen uns über jede Rückmeldung nach einer OP.
Gerne können Sie Ihre Erfahrungswerte in unserem Patientenforum mitteilen.

Antidepressiva

04.12.2011
Mein Sohn leidet seit seiner Lasik-OP vor drei Monaten (nicht bei Ihnen durchgeführt!) an sehr trockenen Augen. Er hat große Angst, dass dieser Zustand sich nicht mehr bessert und ist inzwischen aus meiner Sicht suizidgefährdet. Ich habe nun im Internet gelesen, dass sich die trockenen Augen noch lange Zeit bessern können und will ihn vor einer großen Dummheit bewahren. Kennen Sie Antidepressiva, die den Heilungsverlauf der trockenen Augen nicht beeinflussen, sonst wird er diese nämlich nicht nehmen. Bitte helfen Sie mir. Eine verzweifelte Mutter!

Antwort vom 08.12.2011

Diese Trockenheit entsteht dadurch, dass bei der Erzeugung der Lamelle Nervenfasern in der Hornhaut durchtrennt werden. Die Sensibilität der Hornhaut wiederum steuert die Produktion von Tränenflüssigkeit in der großen Tränendrüse.

 

Die meisten Patienten haben nach der LASIK nach einem Monat oder schon früher kein Trockenheitsgefühl mehr und nehmen auch sonst keine Beeinträchtigung mehr wahr. Wenn man jedoch die Menge der Tränenflüssigkeit nachmisst, ist es eine Tatsache, dass diese sich erst mit dem Nachwachsen der Nervenfasern nach 6 Monaten normalisiert, auch wenn die meisten Patienten das wie gesagt nicht so wahrnehmen.

 

Für Ihren Sohn, der ja offensichtlich stärker beeinträchtigt ist, bedeutet, das aber, dass es ihm mit Sicherheit in drei Monaten besser gehen wird.

Klären Sie bitte noch ab, ob schon alle therapeutischen Register gezogen worden sind, ob z.B. auch alle vier Tränenpünktchen verschlossen worden sind.

 

Weiteres unten.

 

Antwort vom 08.12.2011

Gerade jüngere Menschen reagieren oftmals sehr verzweifelt, wenn sie, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben, mit einer Funktionsstörung ihres Körpers konfrontiert werden.

 

Wenn Ihr Sohn sogar suizidgefährdet ist, müssen Sie unbedingt die Hilfe einer/s Psychotherapeutin/en in Anspruch nehmen. Wenn ein Antidepressivum verabreicht werden soll, wird sich sicherlich in Absprache mit der/m Augenärztin/arzt ein geeignetes Medikament finden lassen.

 

Alles Gute

Karl Schmiedt

Zurück zur Übersicht

Ihre Frage


(Ich kann den Code nicht lesen)

Wir freuen uns, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen und unseren Service, Ihren Aufenthalt oder die ärztliche Behandlung in unserer Augenklinik am Neumarkt auf Facebook bewerten. Vielen Dank!