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Pterygium

26.01.2007
rotz meines noch sehr jungen Alters von 25 Jahren haben ich bereits auf beiden Augen ein Pterygium. Diese sind auch schon so stark voran geschritten, dass ich im November auf dem rechten Auge operiert wurde und das andere im März dran ist. Bei der Nachuntersuchung des operierten Auges (2 Monate nach OP) wurde allerdings festgestellt, dass das Pterygium bereits wieder sehr stark nachgewachsen ist.Damit ging die Ankündigung einer weiteren OP einher, die dieses Mal dann aber auf Grund der Vernarbung nicht mehr so einfach sei. Das Problem ist natürlich, dass mir keiner sagen kann, ob es danach nicht mehr wächst oder doch wieder kommt. Was macht das dann für einen Sinn? Früher oder später lässt sich dann keine OP mehr durchführen. Und soll ich dann überhaupt das linke Augen operieren lassen?
Kann diese Entwicklung vielleicht mit meinem Immunsystemrheuma und damit verursachter Schilddrüsenunterfunktion zusammen hängen. Weiß jemand etwas hierüber?

Über Hilfe dankbar,

Ann-Christin Frank

Antwort vom 27.01.2007

Sehr geehrte Frau Frank,

 

bei einer so ungewöhnlichen Konstellation (agressives weit fortgeschrittenes Pterygium in so jungen Jahren, Systemerkrankung etc.) sollte meiner Ansicht nach die operative Technik der Behandlung überdacht werden. Mit der konventionellen OP Technik haben Sie ein sehr hohes Rezidivrisiko. Es gibt sehr probate Möglichkeiten das Rezidivrisiko deutlich zu reduzieren. So sollte nach Entfernung des Pterygium die Hornhaut mit einer sog. Excimer Laser PTK geglättet werden und zusätzlich müsste man die restliche Wundheilungsaktivität, die ja zum Rezidiv führen kann, mit einem speziellen Medikament, dem Mitomycin C, das lokal Anwendung findet, unterdrückt werden. Hiernach hat man sehr gute Chancen rezidivfrei davonzukommen.

 

Gerne können Sie einmal zur Inspektion des Befundes auch zu uns nach Köln kommen.

 

MfG

 

Dr. Kermani

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