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Katarakt OP auf einem Auge, Sehstörungen

23.04.2013
Ich bin 46 Jahre alt. Zurzeit nutze ich als eine Übergangsbrille, eine Lesebrille. Welche Möglichkeiten bieten sich an, wenn nach einer Katarakt OP (Intraocularlinse vor ca. 12 Wochen) auf einem Auge das Bild in der Ferne so wie in der Nähe unscharf ist? Der Augenarzt sagt hierzu nur, dass ich auf dem Auge auch noch eine Netzhautkrümmung hätte. Hätte man die nicht mit der passenden Kunstlinse mitbeheben können? Ich sollte jetzt eine Brille für die Nähe und die Ferne tragen. Das wurde mir irgendwie anders vorhergesagt. Ich habe jedenfalls riesige Probleme mit dem Sehen, da der Unterschied zwischen beiden Augen zu groß ist. Zudem habe ich schon sehr lange, sehr große Probleme mit einer starken Lichtempfindlichkeit (auch Kunstlicht) mit Schmerzen usw. das heißt, dass ich oft eine Sonnenbrille tragen muss. Das ist schlecht zu kombinieren mit einer anderen Brille. Ständiges Brillenwechseln ist bei mir beruflich nicht möglich. Sollte man hier über Kontaktlinsen nachdenken (wie lange muss man damit warten nach Katarakt OP)? Somit könnte ich dann wieder eine Sonnenbrille tragen. Oder besser eine Add-On-Linse einsetzen lassen?
Eine Multifokallinse wollte man mir damals nicht einsetzen, da ich vor ein einem halben Jahr eine Retrobulbärneuritis (CIS) hatte und ich angeblich damit nicht zurechtkommen würde. Wenn ich übrigens mit dem schlechten Auge ohne Brille durch eine hohle Hand sehe, dann kann ich damit sogar scharf sehen.
In jedem Fall muss sich etwas an meinem Sehen verbessern, sonst muss ich meinen Beruf wechseln. Ich muss „dynamisch“ sehen können, heißt ich kann mir meinen Gegenstand meist nicht passend vor das Auge holen. Zumal ich das gesunde Auge auch immer erst zu machen muss, um mit dem anderen Augen den Gegenstand auf scharfen Abstand zu holen (wegen fehlender Akkommodation). Dann kann ich erst wieder das gesunde Auge öffnen, bin also immer irgendwie am zwinkern. Sonst sehe ich immer unbewusst unscharf mit meinem schlechten Auge. Das erzeugt bei mir große Probleme vor allem im Nah und Mittelbereich, z.B. beim Lesen, Einkaufen und Arbeiten. Das Bild wirkt immer irgendwie „verdreht“ oder „unsauber“. Außerdem habe oft starke Schmerzen vor allem hinter, manchmal in den Augen, sowie Schwindel und Motorik Probleme. Haben Sie einen Rat?

Antwort vom 24.04.2013

In dieser speziellen Situation würde man, wenn das nicht zu operierende Auge normalsichtig ist, als Operationsergebnis am ehesten eine leichte Kurzsichtigkeit von z.B. - 1 dpt anstreben. Wenn aber ein Astigmatismus besteht, der durch eine Hornhaut-Verkrümmung verursacht sein kann, sind Ihre Schwierigkeiten nachvollziehbar.

Wenn also bei Ihnen solch ein Astigmatismus vorliegt, sollte er beseitigt werden. Für nicht zu starke Fehlsichtigkeiten bietet sich eine Korrektur an der Hornhaut mit einer Femto-LASIK oder PRK an.

Dann sollten Sie gut zurecht kommen. Im Zweifelsfall kann das Behandlungsergebnis auch mit einer Test-Kontaktlinse simuliert werden.

Viele Grüße

Karl Schmiedt  

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