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Problem Op bei Starker Kurzsichtigkeit

PatientenforumProblem Op bei Starker Kurzsichtigkeit
Anonym fragte vor 14 Jahren
Hallo liebes Ärzteteam Da ich ihnen von der Voruntersuchung in Bonn erzählt habe, das bei mir warscheinlich keine Artisanlinseneinsetzung mehr stattfinden kann haben sie mir die CLE methode empfohlen.Aber der Arzt der bei mir die Voruntersuchung durchgeführt hat,meinte das ich für diesen Eingriff zu jung sei.Ich bin 18 jahre alt und ich denke einfach das man gerade im jungen Alter die Augen braucht.Ist die CLE Operation ein Unterschied zur Hinterkammerlinsenoperation oder ist das dass selbe?meine Hornhautverkrümmung ist 1,5.Ist das viel?meine Werte sind leider mittlerweile bei LINKS: -14,5 RECHTS: -12,5 und ich finde es viel.ich würde mich auch damit abfinden wenn es nach der Operation noch eine leichte Dioprtienzahl vorhanden ist aber es kann nicht mehr so weiter gehen.Meine Kontaktlinsen vertrage ich momentan sehr schlecht.Kann man die CLE in dem jungen Alter schon durchführen?Ist die Methode sicher?Was gibt es für Risiken bei der Methode?Mein größtes Problem bei der Sehschwäche ist das Auto fahren und das vorallem Nachts.In der schule kann ich an der Tafel garnichts erkennen trotz das ich in der 1.Bankreihe sitze.Bitte geben sie mir einen Rat.Falls sie im Raum Thüringen auch Kliniken haben wäre ich ihnen dankbar wenn sie mir ein paar Adresen geben würden. Mfg Maria Raßbach
1 Antworten
lberger Mitarbeiter beantwortet vor 14 Jahren
“ Liebe Frau Raßbach,   es geht um die Absaugung der natürlichen Linse und Ersatz durch eine Hinterkammerlinse. Diese Operation wird meistens durchgeführt, weil sich die natürliche Linse altersbedingt eingetrübt hat, kann aber auch bei jüngeren zur Korrektur einer hohen Fehlsichtigkeit eingesetzt werden und heißt dann CLE.   Durch geeignete Schnittführung kann eine – wie bei Ihnen – geringe bis mäßige Hornhautverkrümmung mitkorrigiert werden, ohne daß torische Linsen verwendet werden müssen.   Nachteil der Hinterkammerlinsen ist, daß diese nicht wie eine jugendliche natürliche Linse deformierbar sind, so daß sie nicht für die Nähe scharfgestellt werden können. Dann wäre also eine Brille zum Lesen erforderlich. Es gibt jedoch auch Linsen, die einen Teil des Lichts stärker fokussieren und für die Nähe abbilden, so daß weit gehende Brillenfreiheit erreicht werden kann.   Diese Veränderungen der Optik kann man also durchaus als Nebenwirkung des Linsentauschs auffassen wenn Sie aber in Ihrer aktuellen Situation schlecht zurecht kommen, halte ich die OP für durchaus gerechtfertigt.   Viele Grüße   Karl Schmiedt       „

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