Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an! +49 (0)221-650 722-0

objektive bzw. subjektive Refraktion

Patientenforumobjektive bzw. subjektive Refraktion
Anonym fragte vor 7 Jahren
Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für die Lasik-OP. Bisher trage ich eine Brille. Hierbei ist es so, dass meine Brillenwerte stark von den Werten der „objektiven Refraktion“ abweichen. Ich habe je nach Tagesform unterschiedliche Sehschärfe und möchte gerne wissen, inwieweit auch die Werte der objektiven Refraktion bei der Lasik-OP berücksichtigt werden. Nicht dass ich bei der subjektiven Messung schlechter gesehen habe als sonst und dadurch die Werte für die OP nicht ganz korrekt sind. Wird für die OP ein Mittelwert aus den Werten der subjektiven und objektiven Refraktionswerte gebildet?
1 Antworten
lberger Mitarbeiter beantwortet vor 7 Jahren
“ Auch die objektiven Refraktionswerte können Schwankungen unterliegen, und tatsächlich ist die Wahl der geeigneten Lasereinstellungen nicht ganz trivial und hängt von einer Vielzahl von Messwerte ab.Grundsätzlich sollte man bei Weitsichtigen so viel wie möglich und Kurzsichtigen nur so viel wie nötig korrigieren. Ab einem Lebensalter von etwa 45 kann es auch sinnvoll sein, an einem Auge einen geringen Rest an Kurzsichtigkeit zu erhalten. Ich würde auch immer die Brillen- und Kontaktlinsenwerte mit berücksichtigen, weil diese ja mit den Optikern erarbeitet worden sind und von den Patienten meistens am besten vertragen werden.Noch den Voruntersuchungen sind die einzustellenden Werte bei uns meistens klar; im Zweifelsfall können auch noch Tests mit Probebrillen oder Kontaktlinsen durchgeführt werden.Weiterhin gibt es noch Nomogramme, die die mit unserem Lasersystem bereits erzielten und von uns ausgewerteten Ergebnisse wiederum in die Behandlungs-Einstellungen mit einfließen lassen. Auch eine Wellenfront-Führung der Korrektur kann einen Einfluss auf die Refraktion haben.Wenn man diesen Aufwand betreibt, sind die Ergebnisse fast immer sehr gut. Wenn dann noch Abweichungen auftreten, liegt es meist an einem atypischen Verhalten der Hornhaut, die ja nicht ein starres Werkstück ist, sondern auch mit einer gewissen Formveränderung reagieren kann. Dann kann mit einem Zweiteingriff nachkorrigiert werden.Viele GrüßeKarl Schmiedt „

War dieser Beitrag hilfreich?

Ein Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bislang keine Bewertung)